US-Zölle könnten Spieleindustrie stark treffen
Die US-Handelsgruppe ESA warnt vor gravierenden Auswirkungen der neuen US-Zölle auf die Videospielbranche. Die Abgaben könnten Konsolen und Hardware in den USA deutlich verteuern, wie Gamefile meldet.
Die USA haben neue Sonderzölle auf Importe aus mehreren Ländern verhängt. Betroffen sind unter anderem China mit 34 Prozent und Vietnam mit 46 Prozent. Beide Staaten sind wichtige Produktionsstandorte für Gaming-Hardware.
Laut ESA-Vizepräsidentin Aubrey Quinn werden die Zölle kumulativ wirken. Viele Produkte durchlaufen bei der Herstellung mehrere betroffene Länder. Die Kostensteigerungen dürften an die Verbraucher weitergegeben werden.
Nintendo gibt den Preis der Switch 2 mit USD 450 in Nordamerika an - deutlich mehr als die USD 343 in Japan. Ob die Zölle der Grund sind, bleibt offen. Die ESA fordert politische Lösungen: Handelskonflikte mit Vergeltungszöllen könnten die Situation verschärfen. Die Branche sucht nach Alternativen, warnt aber vor überstürzten Entscheidungen. Lieferketten ließen sich außerdem nicht kurzfristig verlagern.

