US-Staatsanleihen trotzen Zweifel: Stabilität trotz turbolenter Zeiten
Die Kurse von US-Staatsanleihen zeigten am Montag bemerkenswerte Stabilität, nachdem sie ihre jüngsten Kursgewinne erfolgreich behauptet hatten. Der T-Note-Future für die zehnjährigen Papiere erhöhte sich marginal um 0,01 Prozent und erreichte somit 112,22 Punkte.
Parallel dazu blieb die Rendite der zehnjährigen Anleihe stabil bei 4,22 Prozent. Marktakteure signalisierten hier eine Konsolidierung nach den spürbaren Kursaufschlägen der Vorwoche. Ein ausschlaggebender Faktor für die Stabilität war das zunehmende Vertrauen der Anleger in mögliche Leitzinssenkungen seitens der US-Notenbank.
Der jüngste schwache Arbeitsmarktbericht der USA hatte die Spekulationen hierzu befeuert, sodass die Anleihen davon profitierten. Im Detail zeigten die neuesten Daten nicht nur für Juli eine enttäuschende Performance, auch die Arbeitsmarktzahlen der beiden vorherigen Monate wurden erheblich nach unten korrigiert. Vor diesem Hintergrund stiegen die Erwartungen an etwaige Leitzinssenkungen.
In einem weiteren Kontext kündigte die Fed-Gouverneurin Adriana Kugler überraschend ihren Rücktritt an. Die Commerzbank-Expertin Thu Lan Nguyen hob hervor, dass die Nachfolgeentscheidungen einen Indikator dafür liefern könnten, inwieweit der Präsident Einfluss auf die Notenbank nehmen wird.

