US-Staatsanleihen stagnieren angesichts politischer Unsicherheiten
Die Kurse von US-Staatsanleihen präsentierten sich am Freitag nahezu unbewegt. Der Terminkontrakt für zehnjährige Papiere verzeichnete einen minimalen Rückgang von 0,01 Prozent und endete bei 112,69 Punkten. Die Rendite notierte bei 4,097 Prozent. Die Marktbewegungen blieben insgesamt verhalten, was auf das Fehlen signifikanter Konjunkturimpulse zurückgeführt werden kann.
Der politische Stillstand in den Vereinigten Staaten zieht sich mittlerweile in den zweiten Monat, da zwischen Republikanern und Demokraten im US-Kongress weiterhin keine Einigung über den Bundeshaushalt zustande kommt. Aufgrund ausbleibender Finanzierungszusagen sind die Regierungsgeschäfte teilweise lahmgelegt, wodurch auch viele Wirtschaftsdaten nicht veröffentlicht werden können.
Trotz der jüngsten Seitwärtsbewegung erlebten US-Staatsanleihen in der vergangenen Woche spürbare Verluste, während die Renditen anzogen. US-Notenbankchef Jerome Powell dämpfte am Mittwoch die Hoffnungen auf eine Zinssenkung im Dezember. Bis zu dieser Äußerung war an den Finanzmärkten mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik gerechnet worden. Darüber hinaus räumte Powell ein, dass innerhalb der Federal Reserve unterschiedliche Meinungen über die geldpolitische Ausrichtung im Dezember bestehen.

