US-Staatsanleihen stabil: Powell stimuliert Leitzinsspekulationen
Die Kurse amerikanischer Staatsanleihen haben am Mittwoch eine leichte Zunahme erlebt. Der T-Note-Future für zehnjährige Staatsanleihen verzeichnete ein Plus von 0,04 Prozent und erreichte 113,45 Punkte. Die Rendite für dieselben Papiere lag bei 4,02 Prozent. Mit diesem Zugewinn verteidigten die Anleihen ihre positive Entwicklung vom Vortag.
Zentralbankchef Jerome Powell verstärkte die Erwartungen auf eine mögliche Zinssenkung Ende Oktober, indem er auf erhöhte Abwärtsrisiken im Beschäftigungssektor hinwies. Zudem signalisierte er, dass die Federal Reserve den Bilanzabbau in naher Zukunft einstellen könnte. Diese Entwicklungen hinterließen auf dem deutschen Anleihemarkt nur marginale Spuren.
Währenddessen verbesserte sich im Oktober das Geschäftsklima in der Industrie der Region New York. Allerdings sind die in der Regel anstehenden US-Konjunkturdaten aufgrund der Teilschließung staatlicher Einrichtungen nicht veröffentlicht worden. Die für Mittwoch vorgesehenen Verbraucherpreisdaten sollen ungeachtet des "Shutdowns" nun am 24. Oktober freigegeben werden. Diese Veröffentlichung ist entscheidend, um die rechtzeitige Auszahlung von Sozialleistungen zu gewährleisten.

