US-Sondergesandter reist zur Lösung der Krise im Gazastreifen nach Israel
Steve Witkoff, der US-Sondergesandte, unternimmt eine bedeutende diplomatische Mission nach Israel, um die drängende humanitäre Krise im Gazastreifen zu adressieren. Laut Informationen von NBC News und "The Hill" plant Witkoff, am Donnerstag nach Israel zu reisen. Parallel dazu berichtete die Webseite "Axios", seine Reise sei für Mittwoch vorgesehen, was die Dringlichkeit seiner Mission unterstreicht.
US-Präsident Donald Trump hat kürzlich intensiv betont, wie wichtig es ist, die Lebensmittelversorgung im Gazastreifen deutlich zu verbessern. Während eines Rückflugs von Schottland nach Washington erklärte er mit Nachdruck, dass es nicht tolerierbar sei, dass Kinder dort hungern. Die US-Regierung plant, konkrete Schritte zu unternehmen, um diesen humanitären Bedürfnissen gerecht zu werden.
Der Friedensprozess im Gaza-Konflikt zeigt unterdessen wenig Fortschritt. Der Versuch, eine Waffenruhe zu verhandeln, ist ins Stocken geraten. Vor einer Woche kündigte Witkoff an, dass die USA ihr Verhandlungsteam aus Katar zurückziehen würden, da die Hamas wenig Bereitschaft für eine Deeskalation zeige. In diesen Bemühungen arbeiten die Vereinigten Staaten in enger Abstimmung mit Katar und Ägypten, da direkte Gespräche zwischen Israel und der Hamas bisher nicht zustande kommen. Auch Israel reagierte auf die festgefahrene Lage mit dem Rückzug seiner Delegation.

