US-Regierung gegen Meta: Beginn eines technologischen Rechtsstreits
Vor einem US-Gericht hat die Auseinandersetzung um die Zerschlagung von Meta, dem Mutterkonzern des sozialen Netzwerks Facebook, begonnen. Die Regulierungsbehörde FTC klagt, dass Meta durch den Erwerb von WhatsApp und Instagram illegale Schritte unternommen habe, um seine Monopolstellung im Tech-Sektor zu festigen. Die Forderung der FTC reicht bis zur möglichen Rückabwicklung dieser Übernahmen.
Meta hat die Anschuldigungen entschieden zurückgewiesen und verweist auf den starken Wettbewerb mit anderen Plattformen wie Tiktok. Die gerichtlichen Anhörungen unter der Leitung von Richter James Boasberg werden sich über mehrere Wochen erstrecken, wobei bereits Termine bis Anfang Juli festgelegt wurden. Die endgültige Rechtsklärung könnte sich allerdings noch über Jahre hinziehen, da eine Berufung von mindestens einer der Parteien als sicher gilt.
Im Laufe des Prozesses werden bedeutende Persönlichkeiten aus der Tech-Welt, darunter Mark Zuckerberg und Kevin Systrom, als Zeugen auftreten. Aus Gründen des Schutzes von Geschäftsgeheimnissen wurde seitens des Gerichts entschieden, dass einige dieser Zeugenaussagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden werden. Der Kauf von Instagram und WhatsApp, für den Meta damals Milliardenbeträge auf den Tisch legte, wurde ursprünglich von US-Wettbewerbsbehörden genehmigt.
Besonders Instagram hat sich zu einem lukrativen Geschäftszweig für Meta entwickelt.

