US-Militäraktion in Venezuela: Spannungen zwischen Caracas und Washington eskalieren
In einem dramatischen Höhepunkt der ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den USA und Venezuela hat die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Elitesoldaten für erheblichen diplomatischen Wirbel gesorgt. Die militärische Operation in Caracas führte nicht nur zu Maduros Inhaftierung, sondern auch zu scharfer Kritik seitens des venezolanischen Generalstaatsanwalts Tarek William Saab.
Saab beschuldigte die Vereinigten Staaten des Terrorismus und bezeichnete den Einsatz als "illegale bewaffnete Aggression terroristischen Charakters", da weder eine Kriegserklärung noch eine Resolution des UN-Sicherheitsrats vorgelegen habe. So sei die Festnahme von Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores zudem als Entführung zu werten.
Nach seiner Überstellung in die USA stand Maduro erstmals in New York vor Gericht, um sich gegen Vorwürfe der Drogendelikte zu verteidigen. In einer weiteren Eskalationsstufe dieses international beachteten Vorfalls forderte Saab den US-Richter auf, die Zuständigkeit in diesem Verfahren abzulehnen und plädierte für Maduros unverzügliche Freilassung.

