US-Flugsicherheit: Ein System vor der Revolution
Eine grundlegende Transformation steht dem amerikanischen Flugsicherungssystem bevor, nachdem US-Verkehrsminister Sean Duffy eine umfassende Modernisierung angekündigt hat. Duffy erläuterte, dass die derzeit im Einsatz befindliche Technologie, einschließlich der Radargeräte aus den 1970er Jahren und der veralteten Kupferleitungen, dringend einer Überholung bedarf. Er prognostiziert, dass die Implementierung der zukunftsweisenden Technik in einem Zeitraum von drei bis vier Jahren abgeschlossen sein soll. Diese überfällige Erneuerung sei zwar ambitioniert, doch der US-Verkehrsminister zeigte sich optimistisch, die gesteckten Ziele erreichen zu können.
Der steigende Druck auf die Regierung resultiert aus einer Reihe besorgniserregender Sicherheitsvorfälle, die das Vertrauen der Reisenden erschüttert haben. Bereits in der Vergangenheit hatte der Nachrichtensender NBC auf die Missstände aufmerksam gemacht, die durch tödliche Flugunfälle, kontinuierliche Verspätungen und peinliche Sicherheitslücken, wie zuletzt den kurzzeitigen Kontaktverlust des Towers am Flughafen Newark Liberty International zu den Piloten, verdeutlicht wurden. Der jüngste Zwischenfall in der Nähe des Ronald-Reagan-Airport (DCA), bei dem eine Passagiermaschine und ein Militärhubschrauber kollidierten, führte zu 67 Todesopfern und unterstrich abermals die Notwendigkeit dringender Maßnahmen.
Reisende und Branchenexperten gleichermaßen blicken nun gespannt auf die angekündigten Verbesserungen, die den Luftfahrtsektor in den USA sicherer und effizienter gestalten sollen.

