US-Chipproduktion im Fokus: Gary Cohn warnt vor Abhängigkeit
Die Vereinigten Staaten müssen ihre künftige Chipproduktion selbst in die Hand nehmen, so der ehemalige Trump-Berater Gary Cohn. "Die USA müssen ein Chip-Hersteller werden. Wir können uns nicht auf den Rest der Welt verlassen", erklärte Cohn, der früher den Nationalen Wirtschaftsrat unter Präsident Trump leitete, im Gespräch mit Yahoo Finance.
Aktuell richtet sich die Aufmerksamkeit auf Nvidia, das kürzlich eine Beteiligung von fünf Milliarden Dollar an Intel ankündigte, um gemeinsam Chips für PCs und Rechenzentren zu entwickeln. Diese Partnerschaft macht Nvidia zu einem der größten Aktionäre von Intel und könnte den dringend benötigten Aufschwung für das Unternehmen in der globalen Chipkonkurrenz bringen.
Der Zeitpunkt von Cohns Kommentaren ist bedeutsam angesichts des „Tech Prosperity Deals“, eines 42-Milliarden-Dollar-Abkommens zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich, das die Nachfrage nach KI-Chips steigern soll. Zu den namhaften Investoren zählen, neben anderen Riesen der Technologiebranche, Microsoft, Nvidia und Google.
Darüber hinaus betont Cohn die erforderlichen Infrastrukturinvestitionen für die Künstliche Intelligenz, einschließlich neuer Rechenzentren. Er sieht eine rosige Zukunft für AI-Anwendungen, die über die heutige Software hinausreicht. IBM setzt zudem auf den nächsten Technikschub – das Quantencomputing. Laut Cohn glaubt IBM an eine unternehmensweite Lösung, bei der alle AI-Programme effizient zusammenarbeiten und eine starke Infrastruktur untermauern werden.

