US-Börsen voll auf Kurs: Technologie beflügelt, Fedex schwächelt
Der amerikanische Aktienmarkt präsentiert sich am Mittwoch mit einem freundlichen Auftakt, nachdem Broker IG den Dow Jones Industrial um 0,2 Prozent auf 46.714 Punkte höher einstufte, während der Nasdaq 100 einen Anstieg um 0,1 Prozent auf 24.862 Punkte verzeichnete. Diese Entwicklungen folgen auf einen leichten Rückgang der New Yorker Börsenbarometer vom Vortag, der jedoch von rekordverdächtigen Höhen in den Nasdaq-Indizes und dem S&P 500 begleitet wurde.
Experte Peter Oppenheimer von Goldman Sachs sieht noch keinen Grund zur Sorge über spekulative Exzesse, da das Wachstum der Tech-Riesen von robusten Gewinnen angetrieben wird, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Marktbeobachter richten ihren Blick ebenfalls auf ausgewählte Einzelwerte, die zur Wochenmitte bereits vorbörslich neue Rekordmarken anpeilen.
Freeport McMoran setzt seine beeindruckende Rally mit einem Anstieg von 2,3 Prozent fort. Der Höhenflug des Goldpreises, der erstmals die 4.000 US-Dollar Marke durchbricht, wirkt als Katalysator für den Bergbaukonzern, der eine der weltweit größten Goldminen betreibt.
Auch Northrop Grumman profitiert von einem Plus von 1,2 Prozent, unterstützt durch eine neue Kaufempfehlung der Deutschen Bank. Indessen zeigte sich Tesla nach einem vorherigen Kursrutsch stabilisiert mit einem Plus von 0,6 Prozent, nachdem günstigere Varianten der Modelle 3 und Y eingeführt wurden.
Analyst Joseph Spak von UBS merkt an, dass die Preise dieser Modelle leicht über den Erwartungen liegen. AMD konnte vorbörslich um 0,7 Prozent zulegen.
Trotz des Aufschwungs bleibt der Kurs unter dem Frühjahrsrekord von 227,30 Dollar. Der jüngste Schub kam durch eine Partnerschaft mit OpenAI, während Nvidia bereits eigene Investitionspläne in OpenAI bekannt gegeben hat.
Im Gegensatz dazu steht Fedex, dessen Aktien um zwei Prozent fallen und damit an den Gewinnmitnahmen vom Dienstag anknüpfen. JPMorgan hat die Titel abgestuft auf eine neutrale Position, während Experte Brian Ossenbeck von weniger optimistischen Ergebnisse je Aktie ausgeht, was das Frachtgeschäft betrifft.

