US-Börsen starten verhalten: Zollpolitik sorgt für Unsicherheiten
Nach einer beeindruckenden Woche legen die US-Börsen einen zögerlichen Start in die neue Handelszeit hin. Die schwankenden Entscheidungen der US-Regierung in Sachen Zollpolitik entfachen erneut Diskussionen und beeinflussen dabei insbesondere Medienriesen und Streaming-Dienste. Neue Importzölle auf im Ausland produzierte Filme stehen im Raum, was der Branche sichtlich zusetzt.
So beendete der Dow Jones Industrial den Tag mit einem leichten Rückgang von 0,24 Prozent und schloss bei 41.218,83 Punkten - ein bemerkenswerter Rückschlag, nachdem er in der Vorwoche noch einen Zuwachs von drei Prozent verzeichnet hatte. Auch der S&P 500 zeigte Schwäche und verlor 0,64 Prozent, womit er den Montag bei 5.650,38 Zählern beendete. Der technologielastige Nasdaq 100 geriet ebenfalls unter Druck und sank um 0,67 Prozent auf 19.967,94 Punkte.
Die Ankündigung der potenziellen Zölle hat Zweifel aufkommen lassen, die sich in den Kursen widerspiegeln. Der Markt reagiert mit vorsichtiger Abwägung, während Anleger und Analysten gleichermaßen auf weitere Klarheit aus dem politischen Washington hoffen.

