US-Börsen starten die Woche mit geringen Schwankungen und politischem Fokus
Die US-amerikanischen Finanzmärkte zeigten zu Beginn der Woche kaum Bewegung, nachdem sie jüngst zu neuen Höhen aufgestiegen waren. Im Mittelpunkt standen jedoch politische Entwicklungen: Der US-Präsident führte intensive Gespräche, um eine diplomatische Lösung für den Ukraine-Konflikt zu erzielen. Nach einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Freitag, setzte er seine Bemühungen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie führenden europäischen Vertretern fort. Eine Entscheidung über den zukünftigen Verlauf der Friedensverhandlungen wird in ein bis zwei Wochen erwartet. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht positive Signale und betont: "Der Weg ist frei."
Gleichzeitig richtet sich das Augenmerk der Marktteilnehmer auf das anstehende Notenbankentreffen in Jackson Hole, das am Donnerstag beginnt. Hier wird erwartet, dass der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, Einblicke in die zukünftige Geldpolitik der USA geben wird. Beobachter vermuten eine moderate Leitzinssenkung um 0,25 Prozentpunkte bei der nächsten Sitzung im September, eine stärkere Reduzierung gilt als unwahrscheinlich.
Der Dow Jones Industrial zeigte sich fast unverändert und schloss mit einem leichten Rückgang von 0,08 Prozent bei 44.911,82 Punkten, nachdem er zuvor knapp ein neues Allzeithoch notiert hatte. Der S&P 500 verlor marginal um 0,01 Prozent und landete bei 6.449,15 Punkten. Der Nasdaq 100 hingegen konnte leicht um 0,01 Prozent auf 23.713,76 Punkte zulegen, nachdem er in der Vorwoche einen Rekordstand erreicht hatte.
Im Dow stach Unitedhealth hervor, die Aktien des Unternehmens kletterten um weitere 1,5 Prozent. Diese Bewegung wurde von einem größeren Aktienkauf der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway gestützt. Dagegen rutschte Boeing um 1,2 Prozent nach unten, nachdem eine ihrer Maschinen wegen eines Triebwerksproblems notgelandet war. Bei Intel, die am Ende des Nasdaq-Auswahlindex rangierten, fiel der Kurs um 3,7 Prozent – aufgrund von Spekulationen über eine mögliche Beteiligung der Trump-Regierung. Meta-Aktien gaben um 2,3 Prozent nach, obwohl sie zuletzt neue Rekordhöhen erreicht hatten. Solarunternehmen hingegen profitierten von positiven steuerlichen Anreizen, was den Kurs von Enphase und First Solar anhob. Sunrun konnte ebenfalls stark zulegen. Besonders bemerkenswert war die Kurssteigerung von Dayforce, die um 26 Prozent zulegten, da Berichte über einen möglichen Kauf durch Thoma Bravo die Runde machten.

