US-Börsen: Solide Jobdaten treiben Indizes in die Höhe
Die jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA haben am Freitag für frischen Wind an den Aktienmärkten gesorgt. Gleich zu Beginn des Handelstages konnte der Dow Jones Industrial Average einen Zuwachs von 1,06 Prozent verzeichnen und kletterte damit auf 41.186,50 Punkte. Mit diesem Anstieg unternimmt der Leitindex einen erneuten Versuch, die Marke von 41.000 Punkten dauerhaft zu überschreiten. Auch der S&P 500 setzte seinen Aufwärtstrend fort und stieg um 1,05 Prozent auf insgesamt 5.663,21 Punkte.
Parallel dazu setzte der Nasdaq 100, dominiert von Technologiewerten, seinen Aufschwung fort. Trotz der durchwachsenen Quartalszahlen von Amazon und Apple, die nur bedingt für Begeisterung bei ihren Anlegern sorgten, legte der Index im frühen Handel um 1,12 Prozent zu und erreichte 20.008,52 Punkte. Bereits am Vortag hatte dieser Index die symbolträchtige 20.000er Marke ins Visier genommen.
Diese Entwicklung ist auf die Schaffung von mehr Arbeitsplätzen im April zurückzuführen, als Analysten prognostiziert hatten. Obwohl die Lohnzuwächse geringer ausfielen und die Arbeitslosenquote stabil bei 4,2 Prozent lag, bleibt die allgemeine Stimmung optimistisch. Experten der Landesbank Hessen-Thüringen bewerten die Zahlen als robust. Dennoch weist Thomas Gitzel von der VP Bank darauf hin, dass dies lediglich eine Momentaufnahme darstellt und in den kommenden Monaten mit deutlich sichtbaren wirtschaftlichen Herausforderungen zu rechnen ist.

