US-Börsen atmen nach Verlustserie auf: Inflationsdaten als Entlastung
Nach drei Tagen in Folge mit Verlusten an den US-Börsen zeigten sich die Anleger am Freitag erleichtert über eine leichte Erholung der Kurse. Ausschlaggebend für den neuerlichen Optimismus waren aktuelle Inflationsdaten, die den Märkten einen Auftrieb verliehen.
Früh im Handel konnte der Dow Jones, der als Leitindex fungiert, um 0,81 Prozent auf 46.319,47 Punkte zulegen. Auf Wochenbasis bedeutet dies jedoch ein Nullsummenspiel. Auch der umfassendere S&P 500 erholte sich und verzeichnete ein Plus von 0,56 Prozent auf 6.641,89 Punkte. Der Nasdaq 100, geprägt durch Technologieunternehmen, stieg um 0,29 Prozent auf 24.469,11 Punkte, wobei am Wochenschluss noch ein Verlust von 0,6 Prozent verbleibt.
Im Mittelpunkt stand der PCE-Deflator für persönliche Konsumausgaben, ein zentrales Inflationsmaß der US-Notenbank Federal Reserve. Dieser verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg, während die Kerninflationsrate unverändert blieb. Dieses Szenario könnte der Fed Spielraum für künftige Zinssenkungen schaffen, analysiert Marktexperte Andreas Lipkow. Noch am Vortag hatten starke Wirtschaftsdaten die Hoffnungen auf Zinssenkungen gedämpft.

