US-Aktienmarkt erholt sich nach schwachem Vorwochenschluss
Die US-Börsen haben sich nach einem schwachen Abschluss der Vorwoche stabilisiert. Im frühen Handel am Montag legte der Dow Jones Industrial um 0,4 Prozent auf 48.647,00 Punkte zu und näherte sich damit seinem jüngsten Rekordstand von 48.886 Punkten. Besonders der starke Druck auf KI-Aktien hatte zuvor bei einigen Investoren die Sorge um überhöhte Bewertungen geweckt, was zu Gewinnmitnahmen führte. Dahingegen zeigten sich Standardwerte robuster und konnten teilweise deutliche Kursgewinne verzeichnen. Der marktbreite S&P 500 verzeichnete zum Wochenbeginn einen Anstieg von 0,3 Prozent auf 6.849,22 Punkte, während der Nasdaq 100, der vorwiegend Technologiewerte umfasst, ebenfalls um 0,3 Prozent auf 25.278,99 Zähler zulegte.
Diese Entwicklungen stehen vor dem Hintergrund neu erwarteter Konjunkturdaten, die in den kommenden Tagen für Bewegung sorgen könnten. Am Dienstag werden Arbeitsmarktdaten der US-Regierung für Oktober und November veröffentlicht, deren Bekanntgabe bisher aufgrund eines Haushaltsstreits und dem daraus resultierenden Regierungsstillstand verzögert worden war. Diese Zahlen sind von entscheidender Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed, ebenso wie die Inflationsdaten, die am Donnerstag erwartet werden. Aufgrund der zuletzt erfolgten Zinssenkung, die auf Grund von Unsicherheiten am Arbeitsmarkt erfolgte, wird erwartet, dass die Fed ihre geldpolitischen Entscheidungen im neuen Jahr überdenkt.

