Unruhe im griechischen Luftraum: Nach Chaos kehrt Normalität zurück

Der griechische Flugverkehr hat sich nach einer gravierenden technischen Panne wieder stabilisiert, die den Luftraum des Landes über Stunden beeinträchtigte. Dennoch sehen sich Reisende weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert. Insbesondere am Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos ist das Passagieraufkommen wegen zahlreicher Flugausfälle am Vortag enorm angestiegen, berichtet der Nachrichtensender ERTNews.
Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht ein ausgefallener Funkmast in der Nähe von Athen, der die Kommunikationsfähigkeit sowohl der griechischen Fluglotsen untereinander als auch mit den Piloten unterbrochen hatte. Alle Flüge nach und durch Griechenland wurden umgeleitet, wobei eine Cyberattacke oder Sabotage als Ursachen ausgeschlossen wurden; es handelte sich um einen technischen Defekt.
Der griechische Verkehrsminister Christos Dimas versicherte, dass die Sicherheit zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Man arbeite intensiv an der Aufklärung des Vorfalls und an der Feststellung der Verantwortlichkeiten, um künftige Vorfälle dieser Art zu vermeiden. 'Ja, es werden Köpfe rollen', betonte er.
Trotz älterer Systeme sei deren Zustand den europäischen Standards entsprechend, erklärte Dimas. In Zusammenarbeit mit der EU-Kommission sei jedoch ein Modernisierungsplan bis 2028 vereinbart.
Passagiere und Fluggesellschaften können wegen der Ausfälle und Verzögerungen Entschädigungen beanspruchen. Dimas machte keine spezifischen Angaben zum Verfahren, doch Verbraucherschützer raten, dass Betroffene sich an ihre Fluggesellschaften wenden sollten.

