Unliebsame Weihnachtsgeschenke: Rückgaben und kreative Alternativen im Fokus
In der besinnlichen Jahreszeit kann die Freude über Geschenke nicht immer die Erwartungen erfüllen. Wie aus einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom hervorgeht, entscheiden sich nahezu die Hälfte der Deutschen dafür, unliebsame Weihnachtspräsente entweder online oder im Geschäft zurückzugeben.
Ein bemerkenswerter Teil der Befragten zeigt sich hingegen pragmatisch: 38 Prozent planen, empfangene Geschenke weiter zu verschenken. Gleichzeitig behalten 22 Prozent die erhaltenen Artikel, auch wenn sie nicht den Geschmack treffen. Für einen wirtschaftlicheren Ansatz entscheiden sich 18 Prozent, indem sie versuchen, die Präsente zu verkaufen. Wohltätigkeit spielt ebenfalls eine Rolle, da 8 Prozent der Umfrageteilnehmer sich dazu entschließen, die erhaltenen Geschenke zu spenden. Lediglich 1 Prozent greift zur drastischsten Maßnahme und entsorgt die Geschenkartikel. Ein kleiner, aber nicht zu vernachlässigender Anteil der Befragten, nämlich 2 Prozent, gibt an, in diesem Jahr keine Präsente erhalten zu haben.
Diese Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Befragung von rund 1.000 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, die im Oktober und November durchgeführt wurde. Mehrfache Antworten waren hierbei möglich, was ein differenziertes Bild der deutschen Geschenkpolitik zeichnet.

