Ukrainische Führung fordert Gerechtigkeit: Sanktionen gegen Putin dringend geboten
Inmitten laufender Friedensgespräche hat der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha nachdrücklich die Bestrafung des russischen Präsidenten Wladimir Putin als „Kriegsverbrecher“ gefordert. Während einer hochkarätigen Konferenz in Kiew, die unter dem Titel "Justice Conference" bekannt ist, betonte der Chefdiplomat, dass russische Kriegsverbrecher nicht ungeschoren davonkommen dürften.
Die Verantwortung, so Sybiha, liege nicht nur bei der Führung, die den Krieg entfesselt habe, sondern erstrecke sich auf jeden russischen Besatzer, der Verbrechen begehe. Besonders hob er den Haftbefehl hervor, den der Internationale Strafgerichtshof gegen Putin bereits 2023 ausgestellt hatte.
Der ukrainische Minister appellierte an internationale Partner, diesen Beschluss energisch umzusetzen. Zudem wies er auf die Brisanz der US-vermittelten Friedensgespräche hin, bei denen der Gedanke einer Straffreiheit kategorisch abgelehnt wurde.
Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj machte klar, dass eine Amnestie für die Verantwortlichen des russischen Angriffs nicht in Frage komme. Diese Entschlossenheit gewinnt an Bedeutung, zumal sich der Beginn der Feindseligkeiten am Dienstag bereits zum vierten Mal jährt.

