Überraschende Umfrage: Alice Weidel plötzlich beliebteste Politikerin Deutschlands
Weidel behauptet Spitzenposition unter den Politikerinnen
Im aktuellen Insa-Ranking der 20 wichtigsten Politikerinnen und Politiker des Landes belegt Alice Weidel erneut Platz fünf. Damit ist die AfD-Chefin weiterhin die am besten bewertete Politikerin in Deutschland. Ihre Position blieb im Vergleich zur Vorwoche stabil, während mehrere Konkurrentinnen hinter ihr an Boden verloren.
An der Spitze des Gesamtrankings steht unverändert Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Dahinter folgt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der sich im direkten Vergleich mit Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst (CDU) durchsetzen konnte. Auf Platz vier rangiert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU).
Verschiebungen im oberen Mittelfeld
Hinter Weidel kommt Thorsten Frei (CDU) auf Platz sechs. Julia Klöckner (CDU) rutscht einen Rang ab und liegt nun auf Platz sieben, gefolgt von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD). Auch Carsten Linnemann (CDU) und Sahra Wagenknecht (BSW) behaupten sich im oberen Mittelfeld.
Deutlich verbessern kann sich Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Sie klettert von Platz 16 auf Platz 12 und gehört damit zu den Gewinnern der aktuellen Befragung. Unverändert bleiben die Positionen von Heidi Reichinnek (Linke) auf Rang 13 und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) auf Rang 14.
Verluste für Grüne und Linke
Weniger positiv fällt das Ergebnis für Ines Schwerdtner aus. Die Vorsitzende der Linkspartei verliert an Zustimmung und rutscht auf Platz 15 ab. Auch Grünen-Chefin Franziska Brantner muss Einbußen hinnehmen und fällt auf Rang 16 zurück.
Am unteren Ende des Rankings gibt es hingegen keine Bewegung. Dort rangieren weiterhin Katharina Dröge (Grüne), AfD-Co-Chef Tino Chrupalla, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sowie CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn auf den Plätzen 17 bis 20. Merz landet damit erneut auf dem vorletzten Rang.
AfD weiter stärkste Kraft in der Sonntagsfrage
Parallel zum Politiker-Ranking veröffentlichte Insa auch eine neue Sonntagsfrage. Demnach bleibt die AfD trotz leichter Verluste mit 26 Prozent stärkste politische Kraft. Die Union kann um einen halben Prozentpunkt zulegen und erreicht 25 Prozent. Die SPD verliert hingegen einen Punkt und kommt auf 14 Prozent.
Grüne und Linke liegen mit jeweils 10,5 Prozent gleichauf. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erreicht 4,5 Prozent, die FDP 4 Prozent – beide Parteien würden damit aktuell an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.
Die Ergebnisse zeigen eine weiterhin hohe Zustimmung für die AfD und eine starke Polarisierung im politischen Stimmungsbild – sowohl bei Parteien als auch bei einzelnen Spitzenpolitikerinnen und -politikern.


