UBS-Analysten sehen Chancen bei Novo Nordisk trotz Herausforderungen
Ein jüngster Bericht der UBS-Analysten bringt Bewegung in den Markt rund um die dänische Pharmafirma Novo Nordisk. Trotz kürzlich enttäuschender Ergebnisse einer Studienreihe und bevorstehender Patentabläufe für einige ihrer Medikamente, stufen die Experten die Aktie von 'neutral' auf 'kaufen' hoch. Dies geschieht in Reaktion auf einen starken Kursrückgang, den sie als übertrieben betrachten.
Die Aktien des Unternehmens verzeichneten aufgrund dessen eine erfreuliche Aufwärtsbewegung. Die in den USA gehandelten sowie die heimischen Aktien von Novo Nordisk kletterten nach dem Upgrade. Die Analysten senkten jedoch ihr Kursziel für die in Kopenhagen notierten Aktien von 1.100 auf 750 dänische Kronen. Bei einem Schlusskurs von 619,50 Kronen liegt der Kurs aktuell etwa 40% unter dem Rekordhoch von Juni.
Obwohl der Markt für Gewichtsreduktionsmedikamente kürzlich unter Druck stand, bietet der momentane Aktienkurs laut den UBS-Analysten einen attraktiven Einstiegspunkt. Novo Nordisk ist in diesem Bereich mit Ozempic und Wegovy führend, im Wettbewerb mit Eli Lilly, die mit Mounjaro und Zepbound vertreten sind.
Novo Nordisks Aktien erlitten kürzlich einen erheblichen Einbruch von 18%, nachdem Versuchsergebnisse zu einem neuen Gewichtsverlustmedikament hinter den Erwartungen blieben. Trotz des Rückschlags bewerten die Analysten das Präparat als vielversprechend, insbesondere hinsichtlich seiner Potenziale in der Behandlung von Typ-2-Diabetes.
Das angepasste Verkaufsziel liegt jetzt bei einem 'risikobereinigten Spitzenumsatz' von 75 Milliarden Dollar jährlich für das Jahr 2031, zuvor bei 80 Milliarden. Die Anpassung berücksichtigt sowohl die ablaufenden Patente in Europa und den USA als auch die schwachen Studienresultate. Trotz dieser Herausforderungen zeigte die Aktie in Kopenhagen am Mittwoch einen Anstieg um 2,8%, während die in den USA gelisteten Aktien um nahezu 2% stiegen.

