Ubisoft Producer nennt Assassin’s Creed Shadows „AAAA“ – Ein Ausrutscher oder Größenwahn?
In der Gaming-Welt gibt es Marketing-Buzzwords, die kommen und gehen, aber ein Begriff hält sich hartnäckig wie ein Kaugummi am Schuh: „AAAA“. Erinnert ihr euch an das Debakel um Skull and Bones? Nun scheint es, als hätte Ubisoft diesen elitären, fast schon absurden Standard noch nicht ganz zu Grabe getragen. Ein Adlerauge aus der Community, Timur222, hat auf LinkedIn eine Entdeckung gemacht, die Fragen aufwirft. Die Ubisoft-Produzentin Krasimira Yakovlieva bezeichnete in ihrem Profil Assassin’s Creed Mirage und Shadows unverblümt als „AAAA“-Spiele.
Der LinkedIn-Leak: Ambition oder Tippfehler?
Der Stein des Anstoßes war der „Über mich“-Bereich in Yakovlievas Profil. Dort prahlte sie mit „13+ Jahren Erfahrung in der AAAA-Entwicklung“ und listete explizit ihre Arbeit an Mirage und Shadows als Beispiele für diesen ominösen Qualitätsstandard auf. Mittlerweile wurde der Text bereinigt. Der Begriff „AAAA“ ist verschwunden, als hätte ein Assassine ihn klammheimlich eliminiert, doch das Internet vergisst nie – Screenshots belegen den ursprünglichen Wortlaut. War es reine Begeisterung? Ein simpler Tippfehler? Oder glaubt man intern tatsächlich, dass man in einer Liga spielt, die noch über dem Triple-A-Standard thront?
Das Trauma von Skull and Bones
Warum reagiert die Community so allergisch auf vier A’s? Weil Ubisoft diesen Begriff bereits 2024 als Schutzschild nutzte, um den 70-Dollar-Preisschild von Skull and Bones zu rechtfertigen. CEO Yves Guillemot verteidigte das Piraten-Abenteuer damals als „vollwertiges Quadruple-A-Spiel“, das auf lange Sicht liefern würde . Die Realität sah anders aus: geplagt von repetitiven Missionen und einer Story, die so flach war wie ein Pfannkuchen . Wenn nun Mirage – ein Spiel, das eigentlich als kleinerer, fokussierterer Titel beworben wurde – plötzlich dasselbe Label erhält, wirkt das unfreiwillig komisch.
Ein Trend zur Übertreibung?
Ubisoft steht mit diesem Drang zur Superlative nicht allein da. Auch Krafton versuchte 2022, The Callisto Protocol als AAAA-Horror zu verkaufen, nur um dann bei Kritikern und Fans eher gemischte Gefühle auszulösen. Es scheint fast so, als sei „AAAA“ das neue Warnsignal für Spiele, die mehr Schein als Sein bieten. Dass die Erwähnung bei Yakovlieva so schnell gelöscht wurde, deutet darauf hin, dass Ubisoft sich der negativen Konnotation mittlerweile bewusst ist. Man will wohl keine schlafenden Hunde wecken.
Assassin’s Creed Shadows
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