Überraschende Luftfahrt-Deals in den USA: Boeing spielt tragende Rolle
Diese Woche stehen Washington und New York im Fokus der globalen Luftfahrtbranche, denn bevorstehende bedeutende Flugzeugbestellungen werfen ihren Schatten voraus. Anlässlich der UN-Generalversammlung strömen führende Politiker nach New York, was neben politischen Diskussionen auch ein idealer Zeitpunkt für wirtschaftliches Geschick und Diplomatie ist – eine Strategie, die Präsident Donald Trump während seiner zweiten Amtszeit meisterhaft verfolgt.
Der US-Flugzeughersteller Boeing verzeichnete bis August 2025 beeindruckende 725 Bestellungen, womit er Airbus erstmals seit 2021 überflügelt. Eine erfreuliche Nachricht für Trump, der sich gerne als Architekt solcher Geschäfte präsentiert. Prominente Deals wie der geplante Kauf von 250 Jets durch die Türkei oder der größte Dreamliner-Auftrag durch Uzbekistan Airways spiegeln den Erfolg dieser politischen Handelsinitiativen wider.
Neue Transaktionen stehen ebenfalls auf dem Programm. Marokko, Indonesien und andere Nationen erwägen Großbestellungen, während Boeing auch in China Fortschritte macht. Eine mögliche Bestellung von 500 Flugzeugen könnte bald Realität werden, trotz anhaltender Handelsspannungen. Die Herausforderung jedoch: lange Wartezeiten aufgrund großer Rückstände und langsamer Produktion bei Boeing und Airbus.
Trotzdem bleibt der Schub für Boeing signifikant. Die Konkurrenz schläft jedoch nicht; Airbus plant, den Rückstand durch verstärkte Verkaufsbemühungen aufzuholen.

