Turbulenzen und Vorwürfe: Trump äußert sich zu Clinton und den Epstein-Akten

Nach der Freigabe Tausender untersuchungsrelevanter Dokumente im Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein hat US-Präsident Donald Trump seine Position dargelegt und dabei die Demokraten erneut ins Visier genommen. Bemerkenswert ist, dass er in seiner jüngsten Stellungnahme auf seine sonst üblichen scharfen Angriffe gegen den ehemaligen Präsidenten Bill Clinton verzichtete. Als ein Journalist ihn auf die Vielzahl der Dokumente mit Abbildungen des demokratischen Ex-Präsidenten ansprach, äußerte Trump seine Abneigung gegen die veröffentlichten Bilder.
"Ich mag die Bilder von Bill Clinton nicht, die gezeigt werden", so Trump. Er fügte hinzu, dass er auch die Abbildungen anderer Personen nicht schätze und die Situation insgesamt als bedauernswert werte. Die Veröffentlichung der Ermittlungsakten durch das US-Justizministerium erfolgte nach großem öffentlichem und politischem Druck. Die Dokumente wurden am letzten Tag der gesetzten Frist online gestellt und enthalten zahlreiche Bilder von Clinton.
Trump äußerte die Hoffnung, dass Clinton mit der Situation umgehen könne, und betonte, dass er persönlich stets gut mit dem Ex-Präsidenten auskam. Es sei unerfreulich, nunmehr Fotos von ihm zu sehen, aber dies sei eine Konsequenz der Forderungen der Demokraten und einiger unerfreulicher Republikaner. Besorgnis äußerte Trump über die Tatsache, dass auf den Bildern auch Unbeteiligte zu sehen seien, deren Ruf zu Unrecht in Mitleidenschaft gezogen werde. Eine solche Praxis, so der Präsident, zerstöre den Ruf Unschuldiger, nur weil sie zufällig zur gleichen Zeit an einem Ort wie Epstein waren.

