Tucker Carlson weigert sich Bitcoin zu kaufen und behauptet, es sei eine CIA-Operation

Tucker Carlson hat behauptet, dass die Central Intelligence Agency (CIA) Bitcoin (BTC) geschaffen hat. Er sagte, das Geheimnis um seinen Gründer, Satoshi Nakamoto, mache ihn misstrauisch gegenüber der Kryptowährung.
Bei einer Veranstaltung von Turning Point USA am 22. Oktober sagte der konservative Kommentator, dass er niemals in Bitcoin investieren würde, weil er glaubt, es sei von finanziellen Eliten entworfen worden, um die Gesellschaft zu kontrollieren.
Bitcoin’s “CIA Origins” Theory Gets New Airtime
In seiner Rede gestand Carlson ein, dass er zwar die Idee der finanziellen Autonomie liebte, die Bitcoin repräsentiere, die Realität jedoch fundamental anders sei, da Krypto ein “Betrug” sei, der von einer “Koalition der Nutznießer” betrieben werde, um ihre Kontrolle über die amerikanische Gesellschaft zu verstärken.
“I’m really afraid of a digital currency because that is totalitarian control,” he claimed. “If you can punish people, if you can zero out their bank account and keep them from eating, you will have total obedience.”
Der ehemalige Fox News-Moderator fügte hinzu, dass er Gold kaufe und nicht in Dinge investiere, die er nicht verstehe. Er stellte in Frage, wie ein Billionen-$-Asset einen anonymen Erschaffer haben könnte und warum Satoshis geschätzte eine Million BTC nie bewegt wurden.
“Nobody can explain to me who Satoshi was, the creator of Bitcoin, this mysterious guy who apparently died,” said Carlson. “I grew up in DC, primarily in a government family, so, CIA,” he added.
Die Theorie, dass eine Regierungsbehörde Bitcoin geschaffen hat, kursiert schon eine Weile, aber Carlsons Bemerkungen haben ihr erneute Aufmerksamkeit verschafft. Diese Idee gewann 2020 etwas an Boden, als die Washington Post enthüllte, dass die CIA über Jahrzehnte hinweg heimlich die Schweizer Verschlüsselungsfirma Crypto AG besaß und über manipulierte Geräte mehr als 120 Länder ausspionierte.
Innerhalb von Stunden nach der Ausstrahlung von Carlsons Rede widersprachen Bitcoin-Unterstützer seinen Behauptungen auf X. Strike-CEO Jack Mallers schrieb:
“If you think knowing who created Bitcoin matters, you don’t understand it. Bitcoin is open source. Nobody has special rights, and everyone can verify that.”
Auch der Sender Max Keiser wies die CIA-Behauptung zurück und sagte, sie widerspreche der gut dokumentierten Geschichte der Bitcoin-Entwicklung. Andere machten sich über das Misstrauen der Medienpersönlichkeit lustig, wobei Marty Bent, Moderator des Tales from the Crypt-Podcasts, bemerkte:
“Even if the CIA did create Bitcoin (it didn’t), anyone can audit the code to see what it does. That’s all that matters.”
Dennoch stimmten einige Carlsons breiteren Bedenken gegenüber staatlicher Macht zu. Einer von ihnen, Mert Mumtaz, CEO von Helius Labs, lachte die CIA-Theorie zwar aus, argumentierte jedoch, dass Carlsons Angst vor finanzieller Überwachung berechtigt sei. Er warnte, dass Krypto für schlechte Zwecke statt für gute verwendet werden könne, wenn es schlecht gestaltet ist.
Das anhaltende Rätsel um Satoshi Nakamoto
Die Suche nach Satoshi hat sich nach dem völligen Verschwinden der Person oder Personen hinter dem Namen im Jahr 2011 zu einer Art globalem Rätsel entwickelt.
Letztes Jahr deutete eine HBO-Dokumentation darauf hin, dass der verstorbene Kryptograph Len Sassaman Satoshi sein könnte. Nur wenige Tage zuvor hatte der Regisseur des Films auf Peter Todd als den Mann hinter dem Pseudonym hingewiesen, doch der ehemalige Bitcoin-Entwickler wies die Behauptung entschieden zurück. Im selben Jahr entschied ein britischer Richter formell, dass der Informatiker Craig Wright, der behauptet hatte, Satoshi zu sein, nicht der BTC-Schöpfer war.
Trotz der Rückschläge haben die Menschen nicht aufgegeben, das Rätsel zu lösen. Einige, wie der Krypto-Anwalt James Murphy, sind den Rechtsweg gegangen und haben das US-Heimatschutzministerium im April 2025 auf Unterlagen verklagt, die Satoshis Identität offenlegen könnten.

