TSMCs Investitionspläne beflügeln US-Chip-Sektor
Der taiwanesische Branchenriese TSMC hat mit optimistischen Wachstumsprognosen und geplanten Investitionssteigerungen die Börsenstimmung im US-amerikanischen Halbleitersektor belebt. Diese strategischen Entscheidungen sollen der steigenden Nachfrage nach Halbleiterkomponenten, insbesondere für Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, gerecht werden. Die, zunächst unerwähnt gebliebenen, US-Wirtschaftsdaten traten in den Hintergrund und minderten nicht die Kauflust der Anleger.
Inmitten dieser positiven Stimmung verzeichnete der Dow Jones Industrial einen Anstieg um 0,6 Prozent auf 49.461 Zähler. Der S&P 500 folgte mit einem Plus von 0,7 Prozent und erreichte 6.972 Punkte. Im technologieaffinen Nasdaq 100 spürte man ebenfalls den Rückenwind, was sich in einem kräftigen Aufschwung um 1,1 Prozent auf 25.748 Zähler äußerte. Bemerkenswert dabei ist, dass dieser Anstieg den Verlusten vom Vortag nahezu spiegelbildlich entgegenwirkte.
TSMCs Ankündigungen zündeten auch bei Zulieferern der US-Chip-Industrie einen Kursschub. Unternehmen wie Applied Materials, Lam Research und KLA legten kräftig um 4,7 bis 8,3 Prozent zu. Aber auch Halbleiterschwergewichte wie Micron, Broadcom und AMD profitierten und konnten ihre Aktienkurse um 2,2 bis 5,9 Prozent steigern.
Parallel zu diesen Entwicklungen präsentierten die Großbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley ihre Quartalsberichte, die die Erwartungen der Analysten teils deutlich übertrafen. Aktien von Morgan Stanley stiegen um 4,9 Prozent, während Goldman Sachs um 3,6 Prozent zulegte. Der Vermögensverwalter Blackrock konnte ebenfalls Gewinne verzeichnen, da die verwalteten Vermögenswerte am Jahresende 2025 über den Konsensschätzungen lagen, was deren Aktie um 5,2 Prozent nach oben trieb.

