Trumps Zölle: Treibstoff für den amerikanischen Automarkt?
In einem kürzlich geführten NBC-Interview machte sich US-Präsident Donald Trump wenig Sorgen um mögliche Preissprünge bei Automobilen, die durch seine neuen Zölle verursacht werden könnten. Auf die Frage, ob er den Führungskräften der großen Automobilhersteller nahegelegt habe, von Preiserhöhungen abzusehen, antwortete Trump unmissverständlich: „Nein, das habe ich nie gesagt. Es ist mir völlig egal, ob sie die Preise erhöhen, denn die Leute werden anfangen, Autos aus amerikanischer Produktion zu kaufen.“
Trump bekräftigte seine Haltung, indem er hinzufügte, dass er sogar hoffe, dass die Preise steigen würden. Dadurch erwarte er eine erhöhte Nachfrage nach in den USA gefertigten Fahrzeugen. Ein Sprecher des Weißen Hauses stellte nach dem Interview klar, dass sich der Präsident speziell auf die ausländischen Automarken bezogen habe.
Die angekündigten Zusatzzölle von 25 Prozent auf Autoimporte sollen am von Trump ausgerufenen „Liberation Day“ in Kraft treten. Der Automobil-Experte Ivan Drury äußerte sich in einem Gespräch mit Channe CNN, dass die genaue Preiserhöhung noch unklar sei, jedoch mehrere tausend Dollar betragen könne.
Laut CBS zahlen Amerikaner derzeit im Durchschnitt 50.000 Dollar für einen Neuwagen.

