Trumps brandgefährliche Rhetorik: Scharfe Worte gegen den Kreml
Die transatlantische Stimmung gerät erneut durch die deutlichen Aussagen von US-Präsident Donald Trump ins Wanken. Trump, der bekannt dafür ist, seine Meinungen unverblümt zu äußern, wandte sich in seiner jüngsten Online-Nachricht an den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Mit eindringlichen Worten warnte er, dass Russland ohne seinen Einfluss bereits weit schlimmere Ereignisse erlebt hätte – und äußerte seine Besorgnis, dass der Kremlchef mit dem Feuer spiele.
Am vergangenen Wochenende verstärkte Trump die Dringlichkeit seiner Aussagen, indem er die andauernden massiven Drohnenangriffe Russlands auf die Ukraine scharf verurteilte. Seine Tweets zeugen von erheblichem Unmut: Putin sei auf einem zerstörerischen Pfad, der nicht nur Soldaten, sondern auch viele Zivilisten das Leben koste. Der Einsatz von Raketen und Drohnen gegen ukrainische Städte sei wahllos und ohne jeglichen legitimen Anlass.
Trumps Worte folgten auf seine Drohung, neue Sanktionen gegen Russland in Betracht zu ziehen. Besonders bemerkenswert ist dabei Trumps stete Abgrenzung von der Ukraine-Politik seines Vorgängers Joe Biden. Der Kreml hingegen versuchte die Anspannung herunterzuspielen und stufte Trumps Kritik als emotionale Reaktion in einem sehr frühen Stadium der Gespräche ein, so der Kremlsprecher Dmitri Peskow.

