Trump und Erdogan: Ein Schulterschluss für den Frieden
In einem jüngst geführten Telefonat haben sich der ehemalige US-Präsident Donald Trump und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan darauf verständigt, gemeinsam auf eine Beendigung des Ukraine-Konflikts hinzuarbeiten. Wie Trump auf der Plattform Truth Social mitteilte, habe es sich um ein „sehr gutes und produktives Gespräch“ gehandelt, in dem neben dem Ukraine-Krieg auch die Situation in Syrien und im Gazastreifen besprochen wurde.
Trump, der seine Beziehung zu Erdogan als „exzellent“ beschreibt, zeigte sich optimistisch, was eine Zusammenarbeit zur Konfliktlösung betrifft. Er betonte die Dringlichkeit, den „lächerlichen, aber tödlichen“ Konflikt zwischen Russland und der Ukraine schnellstmöglich zu beenden und nahm die Einladung von Erdogan in die Türkei an, ohne jedoch einen konkreten Termin zu nennen. Ebenfalls geplant sei ein Gegenbesuch Erdogans in Washington.
Mit der Türkei als NATO-Mitglied, das sowohl zu Russland als auch zur Ukraine gute Beziehungen pflegt, sieht Trump in der Zusammenarbeit mit Erdogan eine strategische Chance. Aus dem Umfeld des ehemaligen US-Präsidenten, konkret seitens Außenminister Marco Rubio, wird jedoch ein baldiger Durchbruch gefordert, um die Rolle der USA als Vermittler zu überdenken. Erdogans Vorstellung, die Türkei als neutralen Boden für Friedensverhandlungen nutzen zu können, könnte dem Vorhaben zusätzlichen Rückenwind verleihen.

