Trump: Skepsis zum Ukraine-Konflikt, diplomatischer Vorstoß im Blick
US-Präsident Donald Trump äußerte Zweifel an einem Sieg der Ukraine im anhaltenden Konflikt mit Russland, schloss jedoch einen Erfolg nicht kategorisch aus. Bei einem Auftritt mit dem australischen Premierminister Anthony Albanese bezog er sich auf seine frühere Aussage, dass die Ukraine durch Unterstützung der Europäischen Union womöglich die von Russland besetzten Gebiete zurückerobern könnte. Obwohl Trump an dieser Möglichkeit festhält, machte er klar, dass er nicht zuversichtlich auf einen ukrainischen Sieg schaut. Krieg, so Trump, sei ein komplexes Geschehen mit unvorhersehbaren Entwicklungen und sowohl negativen als auch positiven Ereignissen.
Am Wochenende sprach sich Trump für einen eingefrorenen Frontverlauf in der Ukraine aus, um die Kämpfe zu beenden. Hierbei plant er baldige Gespräche mit Kremlchef Wladimir Putin in Budapest. Laut einem Bericht der „Financial Times“ hatte Trump den ukrainischen Präsidenten Selenskyj in einem Treffen dazu gedrängt, das gesamte Donbass-Gebiet im Osten der Ukraine im Rahmen einer Friedenslösung aufzugeben. Dieses Gebiet, das im russischen Angriffskrieg seit Februar 2022 eine zentrale Rolle spielt, steht bisher teilweise unter russischer Kontrolle.
In einem Interview mit Fox News sprach Trump außerdem über mögliche territoriale Ansprüche Russlands und umschrieb die von Russland besetzten Gebiete als "Eigentum". Trotz der Herausforderungen, die aus vergangenen Kämpfen resultieren, zeigt sich Trump bereit für diplomatische Schritte.

