Trump setzt Verhandlungen mit dem Iran auf neuen Kurs
Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten, hat für Anfang nächster Woche eine Fortsetzung der Gespräche mit Vertretern des Irans angekündigt. Die jüngste Verhandlungsrunde mit der Delegation aus Teheran am vergangenen Freitag verlief laut Trump "sehr gut". Er äußerte sich dazu während eines Fluges nach Florida an Bord der Air Force One. Trump zeigt sich optimistisch und betont, dass der Iran stark an einer Übereinkunft interessiert sei, stellt jedoch auch klar, dass ein Scheitern gravierende Konsequenzen haben könnte. Besonders drängend bleibt für ihn die Forderung, dass der Iran keine Atomwaffen besitzt.
Der Golfstaat Oman spielte bei der Ermöglichung dieser Gespräche eine vermittelnde Rolle – ein wichtiger Beitrag, angesichts der oft angespannten Beziehungen. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi bezeichnete die bisherigen Gespräche als erfolgversprechenden Einstieg, fühlte sich aber nicht in der Lage, einen klaren Zeitplan für die Fortsetzung bekanntzugeben.
Währenddessen schweigen amerikanische Offizielle, ohne klare Aussagen zum Status der Verhandlungen abzugeben. Präsident Trump hat indes durch ein Dekret klargemacht, dass künftig Strafzölle auf Importe aus Ländern erhoben werden könnten, die mit dem Iran Handel treiben. Er erläuterte exemplarisch, dass diese Zölle bis zu 25 Prozent betragen könnten, nannte jedoch keine spezifischen Länder. Mit diesem Schachzug erhöht der US-Präsident den Druck auf den Iran weiter, vor dem Hintergrund der kontroversen Diskussionen um das iranische Atomprogramm und das harte Vorgehen inländischer Sicherheitskräfte gegen Demonstranten.

