Trump kündigt Zollsenkungen als diplomatischen Aufschwung an
US-Präsident Donald Trump hat eine bemerkenswerte Ankündigung gemacht: Die Zölle auf chinesische Importe, die ursprünglich als Druckmittel im Rahmen der Fentanyl-Krise eingeführt wurden, sollen deutlich gesenkt werden. Bei einem Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping in Südkorea verkündete Trump, dass der bestehende Zollsatz von 20 Prozent auf 10 Prozent reduziert wird. Diese Maßnahme tritt sofort in Kraft und markiert einen signifikanten Schritt in der US-chinesischen Handelspolitik.
Zuvor hatte Trump wiederholt China für die Fentanyl-Krise in den USA mitverantwortlich gemacht. Fentanyl, ein synthetisches Opioid, ist bekannt für seine starke Wirkung und das hohe Abhängigkeitspotential. Es wird geschätzt, dass Fentanyl bis zu 50-mal potenter als Heroin ist und bereits wenige Milligramm für einen tödlichen Ausgang ausreichen können.
Im Februar hatte die amerikanische Regierung im Zuge der Fentanyl-Krise zusätzliche Einfuhrgebühren auf chinesische Produkte eingeführt. Die nun angekündigte Reduzierung der Zölle könnte ein Signal für eine Entspannung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und China darstellen.

