Trump hält an Zollpolitik fest – Globale Märkte in Aufruhr
US-Präsident Donald Trump bleibt trotz der Unruhe an den Börsen bei seiner harten Zollpolitik. Erneut machte er klar, dass die USA nicht beabsichtigen, bestehende Zölle auszusetzen. Diese Reaktion erfolgte nach Spekulationen, die von Vertretern des Weißen Hauses bereits als „Fake News“ zurückgewiesen wurden.
Trump sieht viele Nationen, die mit den Vereinigten Staaten verhandeln möchten. Bei einem Treffen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu erwähnte er insbesondere den japanischen Ministerpräsidenten Shigeru Ishiba, mit dem er kürzlich Gespräche geführt hatte.
Tatsache ist, dass die EU erneut in Trumps Kritik gerät. Er wirft der Union vor, ihre Autoindustrie durch Zölle und Regelungen zu schützen, die es amerikanischen Fahrzeugen erschweren, in den Markt einzutreten. Ein schlagendes Beispiel sei ein Test, bei dem eine Kugel aus sechs Metern Höhe auf ein Fahrzeug fallen müsse; würden US-Autos dabei beschädigt, dürften sie nicht in die EU exportiert werden. Deutsche Autos stünden vor dem gleichen Problem, so Trump.
Nichtsdestotrotz sehen Experten den Grund für die schwache Performance der US-Autobauer in Europa eher im Produktangebot als in Handelsbeschränkungen. Dennoch bezeichnete Trump China erneut als den größten Störenfried und drohte mit einer weiteren Erhöhung der Zölle um 50 Prozent, nachdem Peking auch höhere Zölle angekündigt hatte. Dabei betonte Trump seine gute Beziehung zu Chinas Präsident Xi Jinping, äußerte aber auch seine Entschlossenheit, unfaire Handelspraktiken nicht hinzunehmen.
Die Folgen dieser Ankündigungen sind weltweit spürbar, die Finanzmärkte stehen unter erheblichem Druck und die weltweite Unsicherheit ist greifbar.

