Trump erwartet Entspannung im Kuba-Konflikt inmitten drohender Wirtschaftskrise
US-Präsident Donald Trump zeigt sich optimistisch, dass Kuba aufgrund seiner prekären wirtschaftlichen Lage den Dialog mit den Vereinigten Staaten suchen wird. Dies äußerte er während eines Fluges nach Florida vor Journalisten. Trump betont, dass eine humanitäre Krise vermeidbar sei und Kuba vermutlich auf die USA zukommen werde, um eine Vereinbarung zu erzielen. Der Präsident gibt sich zuversichtlich, dass Verhandlungen mit der Karibikinsel zustande kommen werden. Die aktuelle wirtschaftliche Situation Kubas sei nach Trumps Worten desolat – das Land habe kein Geld und sei knapp an Öl. Er erwähnte zudem, dass erste Gespräche zwischen den USA und Kuba begonnen haben, ließ jedoch Details offen.
Zuvor hatten die USA den Druck auf den sozialistischen Inselstaat weiter erhöht. Trump drohte mit Sonderzöllen auf Öllieferungen, die über Länder, von denen Kuba sein Öl bezieht, in die Vereinigten Staaten gelangen. Dies könnte die Energieversorgung Kubas zusätzlich schwächen. Die Maßnahme wurde von Kubas Außenminister Bruno Rodríguez in scharfen Worten auf X verurteilt, indem er sie als 'neue Eskalation' bezeichnete. Auch Mexiko warnte vor den schweren humanitären Folgen, die eine Energiekrise für die Karibikinsel haben könnte.
Seit Beginn von Trumps Präsidentschaft haben sich die US-amerikanisch-kubanischen Beziehungen weiter eingetrübt. Der US-Präsident wirft der kubanischen Regierung vor, Schaden gegen die USA zu verursachen. Die drohenden Handelsrestriktionen könnten die ohnehin schwache kubanische Wirtschaft stark beeinträchtigen und das Land weiter in die Krise stürzen. Zahlreiche Stromausfälle kennzeichnen derzeit den Alltag in Kuba, da das infrastrukturelle Rückgrat des Landes durch den Mangel an Erdöl geschwächt ist. Die seit der kubanischen Revolution schwerste Wirtschaftskrise bringt das Land an den Rand des Kollapses.

