Trübe Aussichten in den Chefetagen: PwC-Umfrage offenbart wachsende Skepsis
Eine aktuelle Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC unterstreicht den zunehmenden Pessimismus in den Führungsriegen weltweit. Die Untersuchung, die pünktlich zum Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt wurde, offenbart ein bedrückendes Fünfjahres-Tief in puncto Vertrauen in die künftigen Umsatzaussichten. In dieser umfassenden Umfrage wurden rund 4.450 CEOs aus 95 verschiedenen Ländern und Regionen befragt.
Lediglich 30 Prozent der befragten Vorstandsspitzen blicken mit Optimismus auf das Umsatzwachstum ihres Unternehmens in den nächsten zwölf Monaten. Vor vier Jahren lag dieser Anteil noch deutlich über der Hälfte. Besonders in Deutschland zeigt sich die Skepsis: Nur 22 Prozent der 93 lokalen Unternehmenslenker erwarten ein Umsatzplus.
Während Investitionen in innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz hoch im Kurs stehen, bleiben die erhofften Erträge vielfach aus. Petra Justenhoven von PwC Deutschland beschreibt die Situation als deutliche Diskrepanz zwischen den hohen Erwartungen und der ernüchternden Realität der Erträge. Geplagt werden die Unternehmen zudem von Besorgnissen rund um Cyberrisiken, Zölle und geopolitische Spannungen.
Für internationale Investitionen bleibt das Interesse dennoch bestehen: Jeder zweite CEO plant, innerhalb der nächsten zwölf Monate international zu investieren, wobei mehr als ein Drittel dieser Gelder in die USA fließen soll. Deutschland kann sich jedoch weiterhin als eine der bevorzugten Destinationen für Auslandsinvestitionen behaupten.

