Trotz Lockdown reibungslos eine neue Wohnung finden

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Wie ist es, im Lockdown in der Großstadt umzuziehen? Haben Sie sich darüber schon mal Gedanken gemacht? Sind Sie soweit einen Wohnungswechsel vorzunehmen und sich zu vergrößern, weil Homeoffice am Küchentisch keine Option mehr ist und das Homeschooling der Kinder Sie weiter einschränkt? Darf man zurzeit überhaupt mit der Familie in einer Stadt wie Berlin, Frankfurt oder München umziehen? Oder gar ein Umzugsunternehmen buchen? Was muss man wissen, wenn man in einer Großstadt wie Berlin einen Umzug plant? Wie auch immer Ihre Situation aussehen mag, in diesem Artikel erfahren Sie, wie der Wohnungswechsel reibungslos ablaufen kann.

Sind Besichtigungen noch möglich?

Auch die zweite Welle der Corona-Pandemie macht es nicht leichter, in einer Großstadt eine neue Wohnung zu finden. Wenn man sich online in Berlin, Frankfurt oder München umschaut, scheint es kein Problem zu sein, einen Wohnungswechsel unkompliziert zu vollziehen. Ohne einen Termin für eine Besichtigung der Innenräume und Ausstattung, meist auch gleich der Umgebung wie angrenzende Straßen und Parkmöglichkeiten oder Lärmbelastung in der Wohnung, wäre es allerdings unmöglich sich zu entscheiden. Man kauft ja nicht gerne die Katze im Sack. Die Gute Nachricht, Besichtigungen sind nicht grundsätzlich verboten. Es gilt jedoch einiges zu beachten. In Berlin zum Beispiel ist der Wohnungsmarkt nicht nur umkämpft, durch die Auflagen in Sachen Corona kommen nun noch weitere Faktoren hinzu, die die Suche scheinbar einschränken. Damit sind auch die Massenbesichtigungen in einer Großstadt wegen der Einhaltung von Mindestabständen passé. Erlaubt sind weiterhin Einzelbesichtigungen mit entsprechenden Abständen und dem Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, wie es die aktuellen Vorlagen und Maßnahmen vorgeben. Jedoch läuft es darauf hinaus, dass Sie für einen Umzug eher einen triftigen Grund brauchen, wie eine Kündigung Ihrer alten Wohnung. Setzen Sie sich also mit dem zukünftigen Vermieter oder dem Wohnungsunternehmen in Verbindung und bringen zunächst in Erfahrung, was möglich ist und wie Ihre Chancen für die neue Wohnung stehen.

Kommt es zu einem Besichtigungstermin, vergessen Sie nicht in der neuen Bleibe Fotos zu machen, um sich Unstimmigkeiten über die Ausstattung später ins Gedächtnis rufen zu können und eventuelle Dinge mit dem Partner oder Mitmieter zu besprechen und entsprechende Bilder der Räume vorzuzeigen. In Einzelfällen bekommt der angehende Mieter einen Umschlag mit Schlüssel und Handschuhen und kann sich in seinem zukünftigen Heim umsehen. Mit den Handschuhen werden dann Türen und Fenster geöffnet. Ist die Wohnung noch bewohnt, sollten sich alle Parteien auf Regeln einigen, um einer möglichen Infektion mit Corona zu entgehen. Denkbar wäre es, die Fenster zu öffnen und auch Türen vor der Begehung, um sich nicht in die Quere zu kommen. Auch virtuelle Begehungen über eine App oder die VR-Brille sind vereinzelt möglich. Vielleicht sieht so die Zukunft aus, dies erspart beiden Parteien womöglich viel Zeit.

Unklarheiten vor dem Wohnungswechsel klären

Denken Sie daran, bei Ihrem Wohnungswechsel alles schriftlich festzuhalten. Eine Beanstandung nach dem Umzug ist nicht möglich. Auf Mängel also schon vorher hinweisen. Unklarheiten können nach der Schlüsselübergabe auch vor dem Haus im Freien mit dem Vermieter geklärt werden. War der Vormieter an Corona erkrankt, müssen die Innenräume gründlich desinfiziert werden.

Ist ein Umzugsunternehmen die richtige Wahl?

Auch der Umzug stellt in der Coronazeit in einer Großstadt eine Herausforderung dar. In Berlin ist es zum Beispiel nicht gestattet, mithilfe seines Freundeskreises umzuziehen. Enge Familienmitglieder dürfen jedoch helfen und auch Umzugsunternehmen, die sich an die Hygienevorschriften halten, können in die Pläne miteinbezogen werden. In dieser aktuellen Zeit passen sich viele Firmen und Unternehmen an die aktuelle Situationen an, um weiterhin ihre Dienstleistungen im Bereich Umzüge anbieten zu können, wie z.B. Frasch Umzüge. Ausgeschlossen ist ein Wohnsitzwechsel, wenn Sie selbst an Corona erkrankt sind. Für diesen Fall bleiben Sie in Quarantäne in den eigenen vier Wänden. Informieren Sie sich zudem bei der zuständigen Behörde im alten und im neuen Wohnort über die aktuellen Regelungen für einen Umzug. Für den Fall eines Umzugsunternehmens müssen Sie selbstverständlich die Hygieneregeln beachten, wie auch die Mitarbeiter. Verpackungsmaterialien werden unter Umständen nicht vom jeweiligen Unternehmen mitgenommen, um alle Beteiligten zu schützen. Für Fragen steht Ihnen das Umzugsunternehmen zur Seite. So schaffen Sie alles sicher in Ihr neues Zuhause.

Lifestyle / Wohnen / Umzug
26.02.2021 · 08:28 Uhr
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