Tinder und Dating, Netflix und Schwindel – Kann man Dating-Apps noch vertrauen?

In den Zeitungen gab es in den letzten Monaten viele verschiedene aufregende Geschichten zu lesen und sie alle lassen sich auf ein Phänomen zurückführen, dass zwar älter ist, in seiner Deutlichkeit, aber erst durch die große Verbreitung auf Netflix prägnant präsentiert wurde. Die Rede ist von diversen Arten von Liebesschwindlern. Unabhängig ob Männer oder Frauen – viele werden Opfer dieser Maschen und erleiden hohe finanzielle und emotionale Verluste.
Ganz besonders dafür ist bezeichnend, dass nicht nur Dokumentationen über den Tinder-Schwindler beispielsweise veröffentlicht wurden, sondern auch eine Serie zu ihm gerüchteweise in der Planung ist. Was hingegen kein Gerücht ist, ist die Serie „Inventing Anna“ über die angebliche deutsche Millionenerbin Anna Delvey, die sich als reiche Erbin ausgab und Männer um den Verstand und ihr Geld brachte.
Diese Serien sind aber nicht nur ein interessanter Einblick in das Dating-Verhalten der Reichen und Mächtigen, die die gleichen Fehler machen, wie jeder andere auch, sondern werden von vielen Menschen ebenfalls kritisiert, insbesondere, wenn diese die Rolle der Betrüger als zu heroisiert und sympathisch bezeichnen. Diese Sympathie für den Teufel ruft natürlich Widerstand hervor und erinnert an die eigenen schlechten Dating-Erfahrungen, ob es sich um Lügen, Ghosting oder Orbiting handelt.
Aufgrund dessen verlieren immer mehr Menschen ihr Vertrauen in Dating-Apps. Dazu kommt, dass niemand außerhalb der Unternehmen Einblick in die Big Data Netzwerke hat, ob Matches wirklich echt sind und ob man nicht mit einer bezahlten Animateurin oder einem Animateur in Wirklichkeit spricht. Viele Menschen, die auch auf der Suche nach eher zwanglosen Beziehungen sind, finden dort ein Sammelsurium an Wünschen und werden öfter enttäuscht, wenn der Partner beim Date nicht die gleichen Vorstellungen von der Beziehung hat.
Gibt es Lösungen für dieses Dilemma?
Für manche ist daher Tinder, Lovoo und ähnlich klingende Alternativen die Instagrams des Datings: viel Schein und wenig Sein. Diese Kritik an den Dating-Apps ist nicht komplett neu, aber gerade durch die Einschränkungen durch die Coronapandemie hat sich die Zahl der Einsamen doch signifikant erhöht. Insbesondere Jüngere leiden vermehrt unter Einsamkeit, obwohl man es vielleicht nicht auf den ersten Blick bei all den vielen und mitunter freizügigen Bildern auf Instagram vermuten würde.
Daher hat die Suche nach neuen und seriösen, authentischen Dating-Portalen begonnen. Eine Lösung dafür ist für viele Menschen zwischen 20 und 50 Jahren die Plattform JOYclub geworden. Auf Seiten wie Prestige101 kann man zahlreiche JOYclub Erfahrungen finden, die die Vorzüge solcher Dating-Seiten in den Blick nehmen, die ohne Animateure auskommen und sie mit anderen Anbietern wie C-Date oder Ashley Madison vergleichen.
Aber sind Dating-Seiten für jeden eine gute Alternative. Manche sind gehemmt, durch die vielen Einschränkungen andere Menschen kennenzulernen. Für diese Menschen bieten sich oftmals Flirtcoaches an. Aber wie bei allen Coachings ist man auch hier nicht immer von der Qualität der angebotenen Dienstleistungen überzeugt. Muss das Dilemma also ungelöst bleiben? Vielleicht sollte Mann oder Frau einfach den Mut nehmen und nachfragen – denn öfter, als mancher denkt, würde sich auch das Gegenüber über mehr Zuwendung freuen.

