The Outer Worlds 2: Microsoft senkt den Preis auf 70 Euro – „Im Einklang mit den Marktbedingungen“
Nachdem Microsoft zunächst bestätigt hatte, dass The Outer Worlds 2 vor dem Release eine Preissenkung von den ursprünglich geplanten 79,99 Euro auf 69,99 Euro erfahren wird, hat das Unternehmen nun in einer offiziellen Stellungnahme eingestanden, dass der ursprüngliche Preis schlichtweg zu hoch angesetzt war. Gegenüber Jez Corden von Windows Central erklärte ein Sprecher von Xbox, dass die Entscheidung getroffen wurde, um den Preis des Spiels an die „aktuellen Marktbedingungen“ anzupassen.
Ein Signal an die Spieler: Microsoft hört auf die Community
„Wir konzentrieren uns darauf, den Spielern unglaubliche Welten zum Erkunden zu bieten, und werden unsere Vollpreis-Weihnachtsveröffentlichungen, einschließlich The Outer Worlds 2, bei 69,99 Euro belassen – im Einklang mit den aktuellen Marktbedingungen“, so der Sprecher. Diese Entscheidung ist ein klares Signal an die Community, dass Microsoft auf das Feedback der Spieler hört und bereit ist, Kurskorrekturen vorzunehmen, wenn es die Situation erfordert.
Auch europäische Spieler profitieren von der Preissenkung
In einer weiteren Erklärung bestätigte Microsoft, dass die Preissenkung auch für Regionen außerhalb der USA gelten wird, wie beispielsweise Großbritannien und die EU. Allerdings weist das Unternehmen darauf hin, dass es ein oder zwei Tage dauern kann, bis die Preisanpassung in allen Regionen wirksam wird. Spieler, die das Spiel bereits zum höheren Preis vorbestellt haben, können sich auf eine Rückerstattung freuen. Die Premium Edition des Spiels, die neben In-Game-Goodies auch einen fünftägigen Early Access und zwei Post-Launch-Erweiterungen beinhaltet, wird jedoch weiterhin für 99,99 Euro angeboten.
Ein riskantes Experiment? Microsoft orientierte sich an Nintendo
Microsoft hatte ursprünglich angekündigt, The Outer Worlds 2 für 79,99 Euro anzubieten und damit als erstes von Xbox verlegtes Spiel den gleichen Preis wie Nintendos Mario Kart World zu verlangen. Die Entscheidung wurde wahrscheinlich im Anschluss an Nintendos eigene Preisstrategie getroffen, um zu testen, ob der höhere Preis für das Unternehmen in Zukunft funktionieren würde. Diese Strategie scheint jedoch nicht aufgegangen zu sein.
Der Entwickler in der Zwickmühle: Wer bestimmt den Preis?
Brandon Adler, der Director von The Outer Worlds 2, hatte sich bereits im Juni zu der Preisgestaltung geäußert und betont, dass das Studio lediglich für die Entwicklung des Spiels zuständig sei, während Entscheidungen über die Preisgestaltung vom Publisher getroffen würden. „Wir sind ein Spieleentwickler. Wir lieben es, Spiele zu entwickeln. Wir legen nicht die Preise für unsere Spiele fest„, erklärte Adler. „Persönlich wünsche ich mir als Spieleentwickler, dass jeder mein Spiel spielen kann, denn das ist es, was ich mir von der ganzen Sache erwarte. Aber für die Gründe und so, warum der Preis von 79,99 Euro, müsstest du ehrlich gesagt mit den Xbox-Leuten sprechen.“
Reise ins Outer Worlds-Universum startet am 29. Oktober
The Outer Worlds 2 erscheint am 29. Oktober für PC, PS5 und Xbox Series X/S. Der Release-Termin und die Tatsache, dass das RPG auch für die PS5 erscheinen wird, wurden Anfang Juni in einem Trailer bekannt gegeben. Der Trailer gewährte einen Einblick in die Geschichte des kommenden Titels, in der der Spieler in die Rolle eines Agenten der Earth Directorate schlüpft, der Bedrohungen von universellem Ausmaß auf Arcadia untersucht. Adler hatte zuvor auch über die Kritik an dem Writing des originalen The Outer Worlds gesprochen und erklärt, dass die Fortsetzung weniger albern sein wird als ihr Vorgänger.

