The Expanse: Osiris Reborn – Owlcat Games schickt Founder ab sofort in die Closed Beta
The Expanse: Osiris Reborn schickt dich ab sofort direkt in die gnadenlose Leere des Alls, sofern du zu den zahlungswilligen Foundern gehörst. Owlcat Games bricht die Funkstille und öffnet die Tore zur Closed Beta für PC und Next-Gen-Konsolen. Wer die hitzigen Gefechte und die politische Schlangengrube des Gürtels vermisst, bekommt jetzt endlich die erste handfeste Chance auf ein Wiedersehen. Hinter den Kulissen braut sich jedoch etwas weitaus Gefährlicheres zusammen.
Owlcat Games verlässt die isometrische Komfortzone
Das Studio wagt mit diesem Projekt den mutigen Sprung in die Third-Person-Perspektive und lässt die klassische Iso-Ansicht früherer Erfolge hinter sich. Das Team nutzt seine jahrelange Erfahrung mit komplexen Story-Strukturen, um die düstere Atmosphäre der Vorlage perfekt einzufangen. Du übernimmst die Rolle eines Sicherheitsangestellten, der das Desaster auf Eros knapp überlebt hat. Jetzt schlägst du dich auf der Pinkwater Station durch, suchst fähige Verbündete und rüstest dich gegen die moralisch verkommenen Machenschaften von Protogen. Diese radikale Neuausrichtung fordert das Studio massiv, da dynamische Kämpfe eine völlig andere Präzision verlangen als rundenbasierte Taktik-Schlachten. Ob die Steuerung in der Schwerelosigkeit wirklich so präzise funktioniert wie erhofft, zeigt der aktuelle Build bereits auf Steam. Jedes Gefecht fühlt sich deutlich direkter an, als wir es von den bisherigen Titeln der Entwickler gewohnt sind.
Pinkwater Security rekrutiert Kanonenfutter für die Beta
Die momentane Testphase erlaubt dir die Wahl zwischen der Erde und dem Gürtel als Herkunft für deinen Charakter. In der finalen Version steht zusätzlich der Mars zur Auswahl, was die politischen Reibereien innerhalb deiner Crew sicher noch weiter verschärft. Du spezialisierst dich vorab als Hacker oder Offizier und erkundest zusammen mit deinem Geschwisterteil J die verwinkelten Gänge der Station. Mechaniker Zafar unterstützt dein Team dabei als erfahrener technischer Rückhalt. Jede Dialogoption wiegt schwer und beeinflusst das tägliche Leben auf der Söldner-Station Pinkwater nachhaltig. Die Entwickler betonen dabei, dass deine Entscheidungen das Schicksal der gesamten Gruppe formen und nicht bloß dekoratives Beiwerk bleiben. Im direkten Vergleich zu Mass Effect wirkt der Ansatz von Owlcat deutlich ungeschönter und weniger heroisch aufgeladen.
Founder-Packs sichern dir den frühzeitigen Luftschleusen-Zugang
Wer jetzt schon loslegen will, muss allerdings tief in die Tasche greifen und die Entwicklung finanziell stützen. Der Zugang zur Beta bleibt exklusiv für Käufer der Founder-Packs reserviert. Das Miller’s Pack kostet 49,99 Euro, während die Collector’s Edition stolze 159,99 Euro vom Konto abbucht. Dafür behältst du deinen Zugang bis zum endgültigen Release im Frühjahr 2027. Du solltest jedoch im Hinterkopf behalten, dass der aktuelle Zustand noch ein klares Work in Progress darstellt. Gerade auf der PlayStation 5 oder Xbox Series X treten in intensiven Momenten gelegentlich spürbare Performance-Einbrüche auf. Das Team benötigt dein direktes Feedback, um das Kampfsystem und die RPG-Mechaniken bis zum Start final feinjustieren zu können. Wer den Grind nicht scheut und die Evolution des Titels aktiv begleiten will, findet hier eine hochinteressante Baustelle für Sci-Fi-Enthusiasten.


