Tesla unter Beobachtung: Sicherheitsbedenken und technologische Herausforderungen im Fokus
Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hat eine umfassende Untersuchung des „Actually Smart Summon“-Tools von Tesla eingeleitet und damit erneut Fragen zur Sicherheit der autonomen Technologien des Unternehmens aufgeworfen. Von dieser Untersuchung könnten bis zu 2,6 Millionen Tesla-Fahrzeuge betroffen sein, was sich auch bereits auf den Aktienmarkt ausgewirkt hat: Die Tesla-Aktien verzeichneten einen Rückgang von 3% im Mittagshandel am Dienstag.
Mit dem Update im Jahr 2024 wurden US-Verbrauchern erweiterte Funktionen von Teslas „Smart Summon“ vorgestellt, die es ermöglichen, Fahrzeuge mithilfe der Tesla-App und integrierter Kameras aus der Ferne zu steuern. Die Technologie, die darauf abzielt, Gelände und Hindernisse zu meistern, geriet jedoch in die Kritik, nachdem Berichte über Vorfälle bekannt wurden, bei denen Fahrzeuge im Summon-Modus Pfosten oder geparkte Autos nicht erkannten und es zu Unfällen kam. Diese Vorfälle wurden von der NHTSA-Unfalluntersuchungsstelle untersucht.
Ein weiterer kritischer Punkt, der von der NHTSA bemerkt wurde, ist Teslas Versäumnis, diese Kollisionen gemäß den Richtlinien für assistierte Fahr- und autonome Fahrsysteme zu melden. Dies ist nur die jüngste von mehreren Untersuchungen, die sich mit Teslas autonomen Fähigkeiten beschäftigen und schließt auch die Überprüfung der Full-Self-Driving-Software (FSD) ein. Obwohl Teslas Projekte im Bereich der Autonomie ein großes kommerzielles Potenzial aufweisen, betonen Analysten, dass sicherheitstechnische und rechtliche Herausforderungen weiterhin erhebliche Hürden darstellen.

