Technologischer Aufbruch: Deutschlands neue Hightech-Agenda soll Innovationen beschleunigen
Die Bundesregierung hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um Deutschland als führenden Technologiestandort zu etablieren. Mit der Verabschiedung einer wegweisenden 'Hightech-Agenda' möchte die Regierung die Forschungs- und Technologiepolitik neu ausrichten. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär betont, dass dieser im Koalitionsvertrag verankerte Plan entscheidend für den Technologievorsprung 'Made in Germany' sei.
Die Initiative fokussiert sich auf sechs Schlüsseltechnologien: Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Mikroelektronik, Biotechnologie, klimaneutrale Energieerzeugung und umweltfreundliche Mobilität. Ziel ist es, langfristig die Innovationskraft und Wirtschaftskraft zu steigern. Sebastian Hille, stellvertretender Regierungssprecher, unterstreicht die Bedeutung dieser Investitionen für die Stärkung der nationalen Wettbewerbsfähigkeit.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von KI-Technologien, mit dem Ziel, bis 2030 einen beträchtlichen Anteil des Bruttoinlandsprodukts KI-basiert zu erwirtschaften. Das Vorhaben schließt die Unterstützung von Start-ups und der Gesundheitstechnologie ein. Eine der wichtigsten Ambitionen ist, eine Gigafactory für KI innerhalb Europas nach Deutschland zu bringen.
Deutschland soll zudem seine Position als führender Produktionsstandort für Mikrochips festigen. Trotz der Absage des Intel-Großprojekts in Magdeburg wird die Strategie verfolgt, die inländische Chipproduktion zu stärken und zu einer zentralen Drehscheibe für Chip-Design in Europa zu werden.
Auch im Bereich der klimaneutralen Mobilität sind konkrete Maßnahmen geplant. Bis 2035 soll eine wettbewerbsfähige Batterieproduktion aufgebaut werden, um die Vorreiterrolle bei alternativen Antriebstechnologien zu erlangen. Trotz der gegenwärtigen Herausforderungen im Vergleich zu Konkurrenten wie China strebt die Regierung an, Deutschland als globalen Technologieführer zu positionieren.

