Technologieaktien ziehen Dow Jones und Nasdaq in die Tiefe

Am Donnerstag erlitten US-Technologieaktien erneut deutliche Verluste, was insbesondere den traditionsreichen Wall-Street-Index Dow Jones Industrial belastete. Eine anhaltende Verunsicherung bei Aktien mit Bezug zur Künstlichen Intelligenz (KI) beunruhigte die Märkte. Diese Verstimmung wurde durch die Ankündigung von Alphabet, der Muttergesellschaft von Google, weitere massive Investitionen im KI-Rennen zu tätigen, zusätzlich genährt. Zudem trübten schwache US-Arbeitsmarktdaten für den Januar die Stimmung.
Der Dow beendete den Handelstag mit einem Minus von 1,20 Prozent und schloss bei 48.908,72 Punkten, nachdem er am Dienstag ein Rekordhoch erreicht hatte. Auch der S&P 500 gab um 1,23 Prozent auf 6.798,40 Punkte nach. Der techniklastige Nasdaq 100 erlebte einen Rückgang von 1,38 Prozent und schloss bei 24.548,69 Punkten, seinem tiefsten Stand seit November.
Joachim Klement, der Strategiechef von Panmure Liberum, kommentierte, dass die schwachen Arbeitsmarktdaten das Bild einer K-förmigen Konjunktur verstärken. Während der Technologiesektor weiterhin floriert, leidet der Rest der Wirtschaft unter den Belastungen höherer Zölle und einer schwachen Nachfrage. Deshalb nehme das Wirtschaftswachstum zwar positive Züge an, der Arbeitsmarkt zeigt jedoch Schwächen.
In der vergangenen Woche stellten in den USA überraschend viele Menschen Anträge auf Arbeitslosenhilfe. Bereits am Vortag hatte der Arbeitsmarktdienstleister ADP für den Januar enttäuschende Beschäftigungszahlen aus der US-Privatwirtschaft vorgelegt. Der nächste Bericht der Regierung wird mit Spannung erwartet, obwohl die Veröffentlichung erst am 11. Februar vorgesehen ist.

