Tarifkonflikt im Öffentlichen Dienst: Ver.di bestreikt die VAG bereits zum vierten Mal

07. März 2025, 10:09 Uhr · Quelle: LifePR
Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) wird am 13. März durch die Gewerkschaft Ver.di erneut bestreikt, was zu einem Stillstand des Stadtbahnverkehrs und stark reduzierten Busfahrten führen wird. VAG-Vorstände kritisieren die unverhältnismässigen Forderungen von Ver.di, die zu erheblichen Mehrkosten führen könnten.

Freiburg im Breisgau, 07.03.2025 (lifePR) -

  • Kein Stadtbahnverkehr und nur einzelne Busfahrten amDonnerstag, 13. März
  • VAG-Vorstände warnen vor millionenschweren Folgekosten für den Öffentlichen Nahverkehr
Vierter Warnstreik im laufenden Tarifkonflikt für den Öffentlichen Dienst. Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) wird am Donnerstag, 13. März, erneut von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss durch die Gewerkschaft Verdi bestreikt. Auch das Kundenzentrum Pluspunkt, das VAG-Fundbüro und die Abteilung für das erhöhte Beförderungsentgelt im Pluspunkt bleiben geschlossen. Die Schauinslandbahn ist aufgrund der Frühjahrsrevision außer Betrieb.

Von den Omnibuslinien in Freiburg bleiben lediglich die Linien 15 und 32 weitgehend in Betrieb sowie etwa die Hälfte der Fahrten auf den Linien 24, 33 und 34, weil diese von privaten Auftragsunternehmen gefahren werden. Alle anderen VAG Buslinien fahren nicht. Alle stattfindenden Fahrten werden in der elektronischen Fahrplanauskunft verzeichnet sein. Ein Notfallfahrplan ist nicht möglich.

Die VAG weist darauf hin, dass die trotz des Streiks verkehrenden Buslinien keinen Anschluss an andere Stadtbahn- oder Buslinien der VAG bieten.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass mit den Linien der Breisgau-S-Bahn sowie über die innerstädtischen Haltepunkte des Regionalverkehrs der Deutschen Bahn und mit einigen Linien der im Umland verkehrenden Busgesellschaften Ziele in der Stadt Freiburg erreichbar sind.

Die VAG-Vorstände Oliver Benz und Stephan Bartosch kritisierten die anhaltenden Warnstreiks als „vollkommen unverhältnismäßig“. „Wir haben kein Verständnis dafür, dass Ver.di auf seine deutlich überzogenen Forderungen pocht und unsere Fahrgäste bereits zum vierten Mal in diesem Jahr zum Stillstand zwingt“, kritisierte VAG-Vorstand Stephan Bartosch.

Sein Vorstandskollege Oliver Benz verwies auf die überproportional hohen Lohnsteigerungen für die ÖPNV-Branche in den vergangenen Jahren. „Während in vielen anderen Branchen die Angst vor Entlassungen wächst, kann Ver.di nicht ernsthaft erneut ein Lohnplus von mehr als 10 Prozent einfordern.“ Der von Ver.di angestrebte Tarifabschluss führe zu millionenschweren Mehrkosten und bringe die Verkehrswende ernsthaft in Gefahr, erklärte Benz weiter.

Hinweis für die Fahrgäste:Die Freiburger Verkehrs AG streikt nicht selbst, sondern wird von der Gewerkschaft Verdi bestreit. Daher greift keine Mobilitätsgarantie, und es gibt keinen Ersatzanspruch.

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[lifepr.de] · 07.03.2025 · 10:09 Uhr
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