Tankerunglück vor der britischen Küste: Schwere Schäden und Umweltgefahr
Vor der britischen Küste ereignete sich ein schwerer Zusammenstoß zwischen dem Tanker "Stena Immaculate" und dem portugiesischen Containerschiff "Solong". Der Tanker, betrieben von dem US-amerikanischen Unternehmen Crowley, war mit 220.000 Barrel Flugzeugtreibstoff beladen, verteilt auf 16 separate Tanks. Mindestens ein Tank wurde bei dem Crash beschädigt, doch das genaue Ausmaß der Umweltverschmutzung durch ausgelaufenen Treibstoff ist bislang unklar.
Beide Schiffe brachen nach dem Unfall in Flammen aus, und es folgten mehrere Explosionen. Luftaufnahmen zeigen ein großes Loch auf der Backbord-Seite der "Stena Immaculate", aus dem Gas und Flüssigkeiten austraten. Britische Behörden sind zurzeit damit beschäftigt, die Umweltauswirkungen zu ermitteln.
Der Vorfall ereignete sich am Montagmorgen, als die "Stena Immaculate" vor der Mündung des Flusses Humber ankerte. Die Ursache des Unfalls wird noch untersucht, und die Verantwortung liegt bei den Flaggenstaaten der beteiligten Schiffe. Die "Solong" brennt weiterhin und treibt gen Süden. Berichte über eine gefährliche Fracht aus Natriumcyanid auf der "Solong" wurden von der Reederei Ernst Russ zurückgewiesen, die betonte, dass die Container leer waren.

