Symrise atmet auf: US-Ermittlungen eingestellt

Die Luft scheint rein zu sein für den Duftstoff- und Aromenhersteller Symrise: Das US-Justizministerium hat die Ermittlungen gegen das Unternehmen aufgrund vermuteter wettbewerbswidriger Absprachen eingestellt. Laut einem aktuellen Schreiben der US-Behörde sind keine rechtswidrigen Handlungen festgestellt worden, was der Dax-notierte Konzern als positive Nachricht wertet. Symrise äußerte die Erwartung, dass auch die restlichen Ermittlungsbehörden ihre Verfahren in Kürze beenden werden. Interessanterweise blieb der große Effekt auf den Aktienkurs aus, Symrise-Aktien zeigten sich nur wenig verändert.
Bereits zuvor hatte der Konzern die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen und betont, sich nicht auf unerlaubte Absprachen im Duftstoffsektor eingelassen zu haben. Ein ähnliches Verfahren der britischen Wettbewerbsbehörde CMA wurde vor fast einem Jahr ohne Folgen für Symrise beendet.
Die Ermittlungen, die erstmals 2023 publik wurden, standen unter einem großen medialen Interesse, insbesondere nachdem die EU-Kommission eine Razzia in der Symrise-Zentrale in Holzminden durchgeführt hatte. Ziel dieser Durchsuchung war es, Beweise für eine mögliche Preisabsprache zwischen Symrise und seinen drei größten Mitbewerbern zu finden.

