General Atomics mit bedeutendem Fortschritt in der autonomen Flugtechnologie
General Atomics Aeronautical Systems, ein Pionier der US-Verteidigungsindustrie, hat einen entscheidenden Fortschritt in der Entwicklung unbemannter Luftfahrtsysteme erzielt. Kürzlich führte das Unternehmen erfolgreich einen Testflug mit dem halbautonomen Kampfjet YFQ-42A durch. Dieser Meilenstein zeigt die nahtlose Integration der Missionsautonomie-Software von Collins Aerospace in das System des Jets.
Die Nutzung der Sidekick-Software, die auf der Autonomy Government Reference Architecture basiert, erlaubte es dem Kampfjet, präzise Befehle über einen Zeitraum von mehr als vier Stunden auszuführen. Die Rolle der Autonomie wurde durch Befehle von einem Bodenoperator gesteuert, was die Effizienz der neuen Systeme eindrucksvoll unter Beweis stellte.
David R. Alexander, President von GA-ASI, äußerte sich begeistert über das Potenzial der neuen Zusammenarbeit mit Collins Aerospace. Zudem betonte Ryan Bunge von Collins Aerospace die Vielseitigkeit und Stärke ihres offenen Systemansatzes, der schnelle und effektive Integrationen ermöglicht.
Dieser technologisch anspruchsvolle Testflug des YFQ-42A markiert einen weiteren Schritt in der UMAS-Entwicklung von General Atomics, die mit der MQ-20 Avenger-Plattform begann. Im Zentrum des Entwicklungsplans steht die Flexibilität, auf das sich wandelnde Anforderungsprofil moderner Luftfahrtsysteme zu reagieren, indem unterschiedliche mission-spezifische Varianten auf einer einheitlichen Plattform entwickelt werden. Diese Fortschritte unterstreichen das Engagement von General Atomics, seine Investitionen in fortschrittliche Autonomielösungen fortzusetzen und so innovative Verteidigungstechnologien bereitzustellen, die weltweit in Betrieb genommen werden können.

