Switch 2 vor Preisschock? Investoren drängen Nintendo zur Preiserhöhung
Kaum ist die Nintendo Switch 2 auf dem Markt, ziehen bereits dunkle Wolken am Preishimmel auf. Einem aktuellen Bericht von Bloomberg zufolge machen Investoren Druck auf Nintendo, den Preis der neuen Konsole anzuheben. Eine offizielle Ankündigung könnte bereits diese Woche im Rahmen des neuesten Geschäftsberichts erfolgen. Grund für die Forderung sind die gestiegenen Herstellungskosten, die Nintendos Gewinnmarge schmälern.
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Der Druck der Anleger wächst
Die globale Speicherknappheit treibt die Kosten für wichtige Komponenten in die Höhe. Das nagt an der Profitabilität der Hardware, und das macht die Investoren nervös – selbst angesichts jüngster Erfolge wie Pokémon Pokopia oder The Super Mario Galaxy Movie. Laut dem Bericht sind viele Geldgeber der Meinung, Nintendo müsse die Preise anheben, um die Kostensteigerungen abzufedern und die Wall Street zu beruhigen. Im Raum steht eine mögliche Erhöhung um 50 bis 100 US-Dollar.
Ein riskantes Spiel: Experten warnen
Doch eine Preiserhöhung so kurz nach dem Launch wäre ein äußerst riskanter Schritt. Branchenanalysten wie Michael Pachter warnen, dass dies ein „törichter“ Schachzug wäre. Viele Konsumenten hätten durch gestiegene Lebenshaltungskosten ohnehin schon weniger Geld für Unterhaltung übrig.
Noch düsterer sieht es Analyst Pelham Smithers, der vor einem „Wii U-Problem“ warnt: Setzt Nintendo den Preis falsch an, könnte das die Verkaufsdynamik der Konsole komplett abwürgen und die Software-Verkäufe über den gesamten Lebenszyklus negativ beeinflussen.
Zwickmühle für Nintendo: Pest oder Cholera?
Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa hatte bereits Anfang des Jahres zugegeben, dass man die Marktlage und die Komponentenpreise genau beobachte. Nun scheint sich die Situation zuzuspitzen. Das Unternehmen steckt in einer Zwickmühle: Erhöht man den Preis, riskiert man, die treuen Fans und potenziellen Käufer zu verärgern und den gerade erst begonnenen Hardware-Zyklus auszubremsen. Bleibt der Preis stabil, verärgert man die Investoren und muss möglicherweise eine geringere Marge in Kauf nehmen. Wir werden diese Woche genau hinhören, welchen Weg Nintendo einschlagen wird.


