Suss setzt auf Wachstumsschub durch KI-Nachfrage
Der Halbleiterzulieferer Suss vermeldet zum Jahresbeginn ein beeindruckendes Wachstum, das insbesondere von der starken Nachfrage im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) beflügelt wird. Diese Entwicklung spiegelt sich nicht nur in den gesteigerten Erlösen wider, sondern auch in einem Zuwachs der Profitabilität. Finanzchefin Cornelia Ballwießer zeigt sich optimistisch und bekräftigt die Prognosen für 2025. Gleichwohl mahnt sie zur Vorsicht und weist darauf hin, dass unvorhergesehene Zölle, Währungsschwenkungen oder anderweitige externe Einflüsse die Erwartungen noch beeinflussen könnten.
Aktuell sieht sich Suss jedoch nicht mit Projektverschiebungen oder Auftragsstornierungen konfrontiert. CEO Burkhardt Frick erkennt jedoch eine gewisse Verunsicherung im Markt, was vor allem durch die ungewisse weltwirtschaftliche Lage bedingt ist. Diese könnte potenziell die Nachfrage nach Halbleitern beeinträchtigen. Frick betont das Engagement des Unternehmens, die Fähigkeit zur Anpassung an Veränderungen stetig zu verbessern und so flexibel reagieren zu können.
In den ersten drei Monaten des Jahres 2025 stieg der Umsatz von Suss im Vergleich zum Vorjahr um beeindruckende 32 Prozent auf 123 Millionen Euro. Auch die EBIT-Marge erhöhte sich um 0,7 Prozentpunkte und erreicht nun 16,6 Prozent. Für das Gesamtjahr hält Suss an einer Umsatzerwartung zwischen 470 Millionen Euro und 510 Millionen Euro fest, während die Marge in einem Bereich zwischen 15 Prozent und 17 Prozent erwartet wird.

