Suchanfragen nach „Bitcoin ist tot“ erreichen neue Höchststände

Die Behauptung, dass Bitcoin tot sei, taucht immer wieder auf, insbesondere in Zeiten von Kursrückgängen. Jüngste Daten zeigen, dass die Google-Suchanfragen nach „Bitcoin ist tot“ neue Höchststände erreicht haben. Diese Entwicklung folgt auf einen signifikanten Preisrückgang von Bitcoin, der von $90.000 auf $60.000 fiel.
Steigende Suchanfragen nach „Bitcoin ist tot“
Obwohl ein Analyst behauptet, dass die Suchanfragen auf Google ein Allzeithoch erreicht haben, zeigen andere Daten, dass der Höhepunkt im Dezember 2025 lag. Dennoch sind die aktuellen Suchanfragen weiterhin hoch, insbesondere seit dem jüngsten Kursrückgang von Bitcoin. Diese Suchanfragen stammen hauptsächlich von Privatanlegern, die Google Trends nutzen.
Interessanterweise übersteigen die aktuellen Suchanfragen die Anzahl der Suchanfragen nach dem FTX-Crash Ende 2022. Damals herrschte große Unsicherheit, da ein bedeutender Marktteilnehmer innerhalb weniger Tage zusammenbrach. In der Folge fiel der Bitcoin-Kurs auf $16.000, was einen Bärenmarkt auslöste.
Während der Bitcoin-Kurs damals um mehr als 75% fiel, beträgt der Rückgang diesmal 52% vom Höchst- zum Tiefststand. Dennoch scheint die Stimmung der Anleger derzeit fragiler zu sein. Viele Kommentatoren sind jedoch der Meinung, dass solche negativen Stimmungen oft zu schnellen und beeindruckenden Kursumkehrungen führen.
Bereits 477 Mal für tot erklärt
Bitcoin wurde in der Vergangenheit oft für tot erklärt, insbesondere in seinen frühen und volatileren Tagen. Websites wie die Obituaries-Seite von 99bitcoins und bitcoindeaths dokumentieren diese Todeserklärungen. Laut 99bitcoins wurde Bitcoin 467 Mal für tot erklärt, während bitcoindeaths 477 solcher Fälle verzeichnet.
Zu den jüngsten Beispielen zählen Aussagen eines Deutsche Bank-Strategen, der Bitcoin nicht mehr als „digitales Gold“ betrachtet, sowie eines Kolumnisten der Financial Times, der den Preis von Bitcoin selbst bei $69.000 als zu hoch ansieht.
Bitcoin hat jedoch nach jeder dieser Todeserklärungen überlebt und ist stärker zurückgekehrt. Es hat neue Investoren angezogen, neue Preisrekorde erreicht und die Nutzung seines Netzwerks gesteigert. Warum sollte es diesmal anders sein?

