Sturmchaos: Berliner Feuerwehr im unermüdlichen Einsatz
Heftige Sturmböen haben in Berlin am Montagabend für ein regelrechtes Einsatzszenario gesorgt, das die Berliner Feuerwehr förmlich in Atem hielt. Innerhalb von lediglich anderthalb Stunden wurden die Einsatzkräfte mehr als 400 Mal alarmiert, um umgestürzte Bäume zu beseitigen, Straßen zu räumen und Verletzte zu versorgen. Zwei Personen erlitten lebensbedrohliche Verletzungen. Das Belastungsspektrum war derart hoch, dass die freiwilligen Feuerwehren zusätzlich in Alarmbereitschaft versetzt wurden, da die Einsätze sonst kaum gleichzeitig bewältigbar gewesen wären.
Der verstärkte Einsatz der Feuerwehr geschah nicht unvorbereitet. Bereits im Vorfeld hatte der Deutsche Wetterdienst eindringlich vor der herannahenden Gewitterfront mit orkanartigen Böen gewarnt, insbesondere in den ostdeutschen Regionen. Die freiwilligen Feuerwehren wurden daher frühzeitig über mögliche Aktivitäten informiert und in Bereitschaft versetzt. Ein Sprecher der Feuerwehr bezeichnete das Einsatzgeschehen als "außergewöhnlich", was die Dimension der Wetterkapriolen verdeutlicht und die immensen Herausforderungen für die Einsatzkräfte unterstreicht.

