Stühlerücken im Stoxx Europe 600: Zwei neue deutsche Vertreter dabei
Der Stoxx Europe 600 erfährt im September erneut eine Umstrukturierung, die insbesondere für deutsche Unternehmen von Bedeutung ist. Während sich der Flughafenbetreiber Fraport und der Windkraftanlagen-Hersteller Nordex über ihre Aufnahme in den breit aufgestellten europäischen Index freuen können, müssen gleich drei deutsche Firmen ihren Platz räumen. Carl Zeiss Meditec, Gerresheimer und Redcare Pharmacy verabschieden sich von dem bedeutenden Index.
Diese Veränderungen erfolgen parallel zu weiteren Anpassungen im gesamten europäischen Raum. Aus dem Vereinigten Königreich stoßen Zegona Communications und die Just Group hinzu, während Frankreich mit Abivax, Spanien mit Unicaja Banco und Schweden mit Camurus neue Vertreter präsentieren.
Der Index verabschiedet sich indes von weiteren fünf Unternehmen: Computacenter aus Großbritannien, der Embracer Group aus Schweden, der Banca Popolare di Sondrio aus Italien sowie Verallia aus Frankreich. Solche Anpassungen sind besonders relevant für physisch replizierende ETFs, da sie Umschichtungen und Neugewichtungen in den Fonds erfordern, die sich auf die Aktienkurse auswirken können.

